Grüne Leopoldstadt: Viel Geld für wenig Leistung?

Wien (Grüne) - SPÖ Leopoldstadt nimmt anscheinend Grassers Homepage-Methode als Vorbild

"Das wesentliche an der new economy ist es, für
wenig oder nicht erbrachte Leistungen viel Geld auszugeben - das jedenfalls scheint neben KHG auch der Bezirksvorsteher des zweiten Bezirks zu glauben", kritisiert der Klubobmann der Grünen Leopoldstadt Adi Hasch. Bereits vor einem Jahr wurde an die Firma Echo Werbeangetur GesmbH die offizielle Homepage des Bezirks zur Betreuung übertragen. Hasch weiter: "Getan hat sich auf diesen Seiten
(http://www.wien.gv.at/leopoldstadt/) von ein paar geringfügigen
Änderungen abgesehen ein Jahr lang nichts. Dennoch will die SP Leopoldstadt gegen die Stimmen von Grünen und erstmals auch der ÖVP und FPÖ auch in diesem Jahr den Auftrag wiederum ohne Ausschreibung, an diese Firma vergeben."

Die beauftragten Firme steht laut Leopoldstädter Grünen bekanntermaßen im Einflussbereich der Wiener SPÖ. Doch im Gegensatz zu Grassers Homepage geht es im Fall der Leopoldstädter Bezirkshomepage um Steuergeld.

"Es geht nicht an, dass Jahr für Jahr Gelder verprasst werden, ohne dafür eine marktübliche Gegenleistung zu erhalten. Es tut uns leid, aber hier riecht es eindeutig nach Freunderlwirtschaft ", so Hasch weiter: "Nachdem wir diesen schon letztes Jahr vehement kritisiert hatten und die SPÖ sich trotz Widerstands aller Oppositionsparteien uneinsichtig zeigt, bleibt uns nun nur noch der Weg zum Kontrollamt."

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