Die EU-Osterweiterung bahnt sich an

ÖBB unterstützen Projekt "EU & YOU" auf heimischen Bahnhöfen

Wien (OTS) - Kein Rad steht still, wenn es um die Bahnverbindungen in die benachbarten EU-Beitrittsländer geht. Bereits in den letzten Jahren haben die ÖBB in enger Zusammenarbeit mit den Partnerbahnen von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Slowenien den Verkehr auf der Schiene deutlich ausgeweitet und damit ein Stück Osterweiterung vorweg genommen. Zwischen Wien, Bratislava, Prag, Budapest und anderen Bahn-Knoten der Region führen die Bahnen heute mehr Züge als je zuvor. Auch der Nahverkehr ist mittlerweile über die (derzeit noch) bestehenden Grenzen hinweg erschlossen. Gerne unterstützen die ÖBB daher das Projekt "EU & YOU" auf den Bahnhöfen Wien Süd, Graz und Villach.

ÖBB-Bahnhöfe als Botschafter der erweiterten Union

"Wir freuen uns, dass rund um den großen Tag 1. Mai 2004 unsere Bahnhöfe als Kommunikationsplattform und Botschaftsträger im Sinne der EU-Erweiterung eingesetzt werden," so der Leiter der ÖBB-Bahnhofsoffensive DI Norbert Steiner anlässlich der Projektpräsentation am Wiener Südbahnhof. "Für die Osterweiterung haben sich die ÖBB frühzeitig fit gemacht. Wir haben gezeigt, dass man mit viel Geschick und Nachdruck jede Grenze überwinden kann. Hier sind die Bahnen im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisend," so Steiner weiter.

Zug um Zug zur Osterweiterung - 16. Juni 2002

Die ÖBB bringen in Zusammenarbeit mit den ungarischen Staatsbahnen MÁV drei tägliche Zugpaare zwischen Wien und Györ auf Schiene und etablieren damit einen völlig neuen Angebotstyp im Personenverkehr:
den EURegio-Zug. Ziel ist, erstmals einen grenzüberschreitenden Nahverkehr anzubieten und damit auch kleinere Ortschaften und Städte beiderseits der Grenze mit attraktiven Bahnverbindungen zu erschließen. Erstmals werden auch Wochen- und Monatskarten grenzüberschreitend angeboten und damit ein internationaler Tages-Pendlerverkehr ermöglicht.

- 15. Dezember 2002

Nach dem erfolgreichen Start der ersten EURegio-Züge wird das Programm massiv ausgeweitet und neue Relationen erschlossen: von Wien nach Znaim, Brünn, Budweis, Bratislava, Szombathely, von Graz nach Szombathely und Maribor, von Villach nach Ljubljana, von Linz nach Budweis und vieles mehr.

- 14. Dezember 2003

Mit dem jüngsten Fahrplanwechsel der Bahnen Europas setzen die ÖBB den letzten entschlossenen Schritt vor der EU-Osterweiterung am 1. Mai 2004. Noch mehr EURegio-Züge durch dichtere Intervalle, aber auch eine Verbesserung des klassischen Fernverkehrs zwischen Österreich und den Nachbarländern im Osten: neue und schnellere Direktverbindungen nach Budapest, Prag und Kosice sowie die Einführung des stark nachgefragten City Star Tickets für Tschechien, die Slowakei, Polen, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien und Rumänien, was bisher nur für einige westeuropäische Länder möglich war.

Auch für die nächsten Jahre stehen den Menschen dies- und jenseits der Grenze weitere Verbesserungen im Bahnangebot bevor. Täglich arbeiten die ÖBB mit ihren Partnerbahnen an neuen Modellen, Varianten und Visionen, wie technische und bürokratische Hürden überwunden werden können und neue, schnellere und bessere Züge auf Schiene gebracht werden können. "Jeder neue Fahrplanwechsel ist dabei ein Schritt nach vorne," so Steiner abschließend.

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