Stadtrat Schicker eröffnet Symposium Messearchitektur

Wien (OTS) - Die neue Wiener Messe hat einen zentralen Stellenwert im städtebaulichen Leitbild der Stadtplanung. Der Neubau stellt nicht nur ein architektonisches Highlight dar, sondern er bedeutet einen Impuls für die Entwicklung des gesamten Gebiets vom Praterstern bis zur Donau", sagte Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker in seiner Eröffnungsrede anlässlich des Architektursymposiums zum Thema Messearchitektur, das von der Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) und Reed Exhibitions Messe Wien am ersten Tag der Messe "Wohnen und Interieur" organisiert wurde. Schicker betonte, dass es besonders wichtig sei, den Messestandort stets attraktiv und auf dem "Stand der Zeit" zu halten. Die von der Wiener Messe Besitz Gesellschaft (MBG) unter Generaldirektor Ing. Rudolf Mutz realisierte "MesseWienNeu" mit dem Gestaltungskonzept von Architekt Gustav Peichl für die neuen Messehallen, das Kongresszentrum und die Mall sowie den Entwürfen von Arch. Czech und Arch. Katzberger für das Messehotel bzw. die Vorplatzgestaltung tragen den Anforderungen eines modernen und zeitgemäßen Messe- und Kongressbetriebes Rechnung, führte Stadtrat Schicker weiter aus. MBG-Direktor Mutz zeigte sich erfreut über das große Interesse der fast 300 nationalen und internationalen Fachleute, die am Symposium Messearchitektur als Referenten und Diskutanten teilnahmen.

Fachleute diskutieren Anforderungen des modernen Messebetriebs an die Architektur

Knapp zwei Monate nach der Eröffnung des neuen Messezentrums in Wien diskutierten renommierte nationale und internationale Architekten und Messefachleute am 13. März 2004 im Rahmen eines Architektursymposiums im Kongresszentrum der neuen Wiener Messe Kriterien und Ansprüche an die Architektur von Messebauten und Kongresszentren. Das Symposium stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker. Im Rahmen des Symposiums wurde auch das neue Buch "Messe Wien" (hrsg. von Markus Kristan/Springer Verlag, mit einer Dokumentation des Neubaus und einem architekturhistorischen Überblick über die Bauten, die auf dem Messegelände in den letzten 130 Jahren errichtet wurden) vorgestellt.

Nach einer Architekturführung durch das neue Messezentrum referierten DI Dr. Volkmar Burgstaller, Salzburg; Prof. Volkwin Marg, Hamburg; Univ.-Prof. DI Klaus Kada, Graz; DI Ralf Bock aus dem Büro von Massimiliano Fuksas, Rom; Arch. Yasmine Mahmoudieh, Berlin-London; Prof. Gustav Peichl, Wien und Eugen Egetenmeir, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion der Teilnehmer unter Leitung von Prof. DI Hans Lechner über die Fachvorträge.

Das Buch zur "MesseWienNeu"

Unter dem Titel "MesseWien/Vienna Fair" ist beim Springer Verlag eine umfassende Dokumentation über die Wiener Messe erschienen. "Wir wollten zeigen, in welch architekturhistorisch und städtebaulich bedeutsamem Umfeld wir das neue Messezentrum errichtet haben", sagte MBG-Direktor Rudolf Mutz, der das Buchprojekt maßgeblich unterstützte. Herausgeber Markus Kristan hat zusätzlich zur reich bebilderten Architekturdokumentation von Gustav Peichls neuer Messearchitektur einen umfassenden architekturhistorischen Überblick über die Bauten auf dem Messegelände im Prater von der Rotunde bis in die 70er Jahre unseres Jahrhunderts erarbeitet und Alfred Stalzer erläutert die stadtgeschichtliche Bedeutung des Praters mit dem Messegelände. Beiträge von MBG-Direktor Mutz, Prof. Gustav Peichl und Architekt Christoph Lechner ergänzen diesen Band, der in einer zweisprachigen Ausgabe (deutsch/englisch) beim Springer-Verlag (ISBN 3-211-20719-8) erschienen ist. Das reich illustrierte Buch mit 205 Seiten, mehr als 400 zum Teil farbigen Abbildungen ist ab sofort im Buchhandel zu Preis von 49 Euro erhältlich.

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Dr. Alfred Stalzer
Pressebüro MesseWienNeu
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