Gehrer: Trauer über den Verlust eines großen Vorbilds

Kardinal König hat vielen Menschen Glauben, Perspektiven und Hoffnungen eröffnet

Wien, 13. März 2004 (ÖVP-PD) "Mit Kardinal Franz König verlieren wir einen großen Mann des Glaubens. Durch sein hingebungsvolles Engagement für den Dialog und das gegenseitige Verständnis in allen Lebensbereichen war er für viele Menschen und insbesondere für die Jugend ein großes Vorbild", erklärte die für Kultusangelegenheiten zuständige Ministerin Elisabeth Gehrer.

Nach seinem Grundsatz, die Kirche lebt für die Menschen, hat Kardinal König mitgeholfen, die christlichen Traditionen in einer modernen Gesellschaft verstehen und leben zu können. Er war seit seiner Zeit als Jugendseelsorger ein Vorbild für die Jugend und hat mit seinem Wirken vielen Menschen Glauben, Perspektiven und Hoffnungen eröffnet. Als engagierter Vertreter der Menschenwürde und Religionsfreiheit ist er dafür auf dem 2. Vatikanischen Konzil vehement eingetreten und hat sich weit über den Rahmen der katholischen Kirche hinaus um die Aussöhnung und das gegenseitige Verständnis der Religionen bemüht hat.

Noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hat Kardinal König Europa unter dem Blickpunkt der Hoffnung gesehen. Die europäischen Menschen müssen das Europa der Zukunft als ihre Aufgabe und Verpflichtung sehen und annehmen, schrieb er 1983. Er selbst hat sich durch unzählige persönliche Kontakte und großes Engagement um die osteuropäischen Christen und den Schutz ihrer Religionsfreiheit gekümmert. Kardinal König war nicht zuletzt auch ein anerkannter Wissenschafter, der mit seinen Forschungen zur Religion des Zarathustra eine Weiterentwicklung der Kenntnis anderer Religionen gefördert hat. "Sein Tod bedeutet einen schmerzlichen Verlust für Österreich und Europa. Sein Leben ist für uns Auftrag, seine großen Anliegen in der Gesellschaft von heute zu verwirklichen", so Gehrer abschließend.

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