- 12.03.2004, 14:13:01
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Posch: Strasser muss Gemeinden etwas anbieten, nur dann kann Unterbringungsproblematik gelöst werden
Asylplätze sind für Gemeinden ein Wirtschaftsfaktor
Wien (SK) SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch erklärte am
Freitag zur aktuellen Diskussion um die Beschaffung der notwendigen
Unterbringungsplätze für Asylanten, dass Innenminister Strasser die
längste Zeit eine kontraproduktive Politik verfolgt habe. "Strasser
muss den Gemeinden etwas anbieten, nur dann kann die
Unterbringungsproblematik gelöst werden", betonte Posch gegenüber dem
Pressdienst der SPÖ. ****
Das Beispiel Traiskirchen habe bereits gezeigt, dass Strasser
in die falsche Richtung geht. "European Homecare, die günstigste
Betreuungsorganisation, hat sich als volkswirtschaftlicher Flop
erwiesen: Alles wird aus Deutschland importiert und die Betriebe in
Traiskirchen und Umgebung verlieren einen wichtigen Kunden", erklärte
Posch. "Man darf nicht vergessen, dass die Asylplätze für die
Gemeinden einen nicht unwesentlichen Wirtschaftsfaktor darstellen.
Nur mit gebetsmühlenartigen Appellen an die Gemeinden wird man keinen
Schritt weiterkommen", ist Posch überzeugt. (Schluss) up
OTS0222 2004-03-12/14:13
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