- 12.03.2004, 10:52:23
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FCG: Harmonisierung der Pensionen ist ein vorrangiges Anliegen!
Klein: Langsamer Verhandlungsverlauf am Runden Tisch zeugt nicht von hoher Kompetenz der Verhandler
Wien (OTS) - Die Enttäuschung derer, die am Heldenplatz im Vorjahr
"im Regen gestanden sind" wird immer größer, je länger und offenbar
inkompetent, am Runden Tisch verhandelt wird", sagte FCG-Vorsitzender
und ÖGB-Vizepräsident Karl Klein.
Die FCG fordert einen rascheren und leistbaren Abschluss der
Harmonisierungserhandlungen im Rahmen der Stabilisierung der
Pensionen der Zukunft. Die ÖGB-Mitglieder haben durch ihren Einsatz
die Verhandlungen am Runden Tisch erreicht, das ist sehr viel mehr,
als ein allfälliges Pensionsvolksbegehren je können wird. Es ist eine
Missachtung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ein Affront
gegenüber den "Heldenplatzdemonstranten", dass notwendige
Berechnungen ewig dauern und das ÖGB-Konzept zur "Österreichpension"
noch nicht umgesetzt ist, obwohl niemand sonst in der
Verhandlungsrunde ein anderes Konzept hat.
Die Altersversorgung im Öffentlichen Dienst muss gleichwertig,
leistbar und gerecht sein. Die Pensionen nach dem ASVG, GSVG und BSVG
müssen gleichwertig finanziert und auf der Leistungsebene der
Altersversorgung im öffentlichen Dienst angepasst sein, dann gibt es
sozial gerechte Altersversorgungssysteme.
Alle betroffenen Gruppen müssen bestrebt sein, aus Fehlern der
Vergangenheit zu lernen und nicht die Altersversorgung der Bürger zum
Spielball parteipolitischer Auseinandersetzung machen.
Die FCG fordert einen rascheren Abschluss der Verhandlungen,
"sonst müsste man an der sozialen und inhaltlichen Kompetenz der
Verhandler langsam Zweifel hegen", schloss Klein. (Schluss)
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