- 12.03.2004, 10:41:56
- /
- OTS0096 OTW0096
Von mörderischen Orgelpfeifen und vergiftetem Kakao: Harald Krassnitzer ermittelt hinter dicken Klostermauern
TV-Premiere von "Tatort - Tod unter der Orgel" am 14. März in ORF 2
Wien (OTS) - Ab ins Kloster heißt es für Harald Krassnitzer am
kommenden Sonntag im ORF: Der gebürtige Salzburger schlüpft jedoch
nicht in die Soutane, sondern ermittelt als österreichischer
"Tatort"-Kommissar Moritz Eisner in seinem jüngsten Fall hinter
dicken Klostermauern. Dieser führt den frisch beförderten Beamten -
ab sofort arbeitet Eisner in einer österreichweit operierenden
Sonderkommission - zu einem internationalen Orgelwettbewerb nach
Kärnten, wo ein in Brasilien tätiger österreichischer Bischof (Helmut
Berger) Personenschutz erhalten soll. Moritz Eisners feines
kriminalistisches Gespür ist nun gefragt, denn anders als sein
Vorgesetzter, Sektionschef Schremser (August Schmölzer), ist er von
dessen Attentatstheorien auf den Bischof nicht vollkommen überzeugt.
"Tod unter der Orgel" heißt der brandneue ORF-"Tatort", der am
Sonntag, dem 14. März 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 seine Premiere
feiert.
"Das ist eine sehr spannende Geschichte, in die Moritz Eisner da
gerät", verspricht TV-Kommissar Harald Krassnitzer beste
Krimiunterhaltung made in Austria. "Er dringt in eine hermetische,
sehr geheimnisvolle und verborgene Welt ein, die - wie Klöster das so
an sich haben - nach ihren eigenen Regeln lebt. Und es ist natürlich
auch nicht einfach für Eisner, sich mit dem Klerus auseinander zu
setzen, weil man dem auf der einen Seite den nötigen Respekt entgegen
bringen und auf der anderen doch die richtigen Fragen stellen muss.
Es gibt viele verschiedene Fronten, die sich da auftun."
Vielfältige Verbrecherjagd in ganz Österreich
Dass er in Zukunft kriminalistische Fronten in ganz Österreich
bekämpfen kann, hat Harald Krassnitzer seinem beruflichen
"Tatort"-Aufstieg im aktuellen Krimifall "Tod unter der Orgel" zu
verdanken. Nach neun bereits gelösten (und ausgestrahlten) Fällen
kann sein Moritz Eisner nun als Leiter für Gewaltverbrechen in einer
SOKO für kriminologische Spezialaufgaben österreichweit agieren.
Bisher war ihm die (Verbrecher-)Jagd in fremden Revieren, außerhalb
seines Zuständigkeitsbereichs Wien, mit einer Ausnahme nur in Felix
Mitterers "Tatort"-Spin-offs möglich: So entdeckte Eisner in
"Passion" (1999) während eines Bergurlaubs eine Leiche und war schon
mitten im kriminalistischen Geschehen an der Seite von Kommissarin
Sophie Rois, in "Böses Blut" (2000) besuchte er die befreundete
Tiroler Beamtin und beteiligte sich an den Ermittlungen in deren
aktuellem Fall. In "Elvis lebt" (2001) und "Tödliche Souvenirs"
(2002) folgte er dem Hilferuf einer jungen Polizeioffizierin
(Roswitha Szyszkowitz) - beide Fälle spielten wieder in der Tiroler
Bergwelt. Im Sommer 2003 entstand "Der Wächter der Quelle", der noch
nicht ausgestrahlte fünfte Tirol-Krimi von Felix Mitterer: Birgit
Doll spielt darin die ermittelnde Kommissarin, der Harald Krassnitzer
- schon in seiner neuen Funktion als SOKO-Leiter - zur Seite steht
(Ausstrahlung noch 2004). Als einzige Ausnahme außerhalb der
Mitterer-Filme war der Fall "Tatort - Tödliche Tagung" (2001)
konzipiert, der in der Steiermark spielte: Damals unterstützte er -
ganz privat und getarnt als Journalist - die befreundete Pathologin
Renata Lang (Gundula Rapsch) bei der Aufklärung des Mordes an einer
Freundin. Harald Krassnitzer ist über den Karrieresprung seiner
Filmfigur höchst erfreut: "Der Eisner bekommt jetzt ein besseres
Gehalt, was nicht zu verachten ist. Aber vor allem bietet sich jetzt
eine größere Vielfalt an Geschichten an. Man muss sich nicht immer
einen dramaturgischen Kniff einfallen lassen, um zu erklären, warum
er jetzt in Tirol oder anderswo ermittelt."
Bruder von Kardinal Schönborn als Prälat
In "Tatort - Tod unter der Orgel" sind an der Seite von Harald
Krassnitzer unter anderem zu sehen: August Schmölzer als SOKO-Chef,
Helmut Berger als Bischof, Michael Schönborn - der Bruder des Wiener
Kardinals Dr. Christoph Schönborn - als Prälat des Klosters, Johannes
Silberschneider und Michou Friesz als konkurrierende
Musikprofessoren, Manuel Witting, Sissi Wolf, Inka Löwendorf,
Florian, Teichmeister, Simon Hatzl und Volker Bruch als ambitionierte
Organisten und Anton Pointecker als Orgelbauer. Die von epo-Film
hergestellte ORF-Produktion wurde zum Großteil in Kärnten gedreht und
erhielt die Unterstützung der Landesförderung Cine Culture Carinthia.
Regie führte Walter Bannert nach einem Drehbuch von Alrun
Fichtenbauer.
Mehr Details zu "Tatort - Tod unter der Orgel" sind unter
http://presse.ORF.at abrufbar.
OTS0096 2004-03-12/10:41
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF






