Österreichische Offiziersgesellschaft durch Miete der Schweizer-F-5 bestätigt

Wien (OTS) - Die ÖOG sieht sich durch die Vereinbarung zwischen Österreich und der Schweiz über die befristete Leihe von 12 F-5 Abfangjägern zur Abdeckung des Bedarfes zwischen 2005 und 2008 in ihren Forderungen bestätigt. Denn die Sicherheit des Luftraumes ist angesichts heutiger Bedrohungsszenarien von höchster Bedeutung. Der Rechnungshofbericht eröffnet dagegen der Opposition neue, verantwortungsbewusste und wählerorientierte Positionen.

Wien, 10.03.2004 (eb/wf): Die Österreichische Offiziersgesellschaft hat schon seit jeher auf die Notwendigkeit der Beschaffung moderner Abfangjäger und einer zeitgerechten Entscheidung hingewiesen. Sie fühlt sich nun durch den politischen Beschluss, Eurofighter zu kaufen und für die Lücke bis zu deren Zulauf zwischen 2006 und 2008 eine Übergangslösung zu suchen, in ihrer Auffassung bestätigt.
Eine Beschaffung neuer Abfangjäger war schon seit 1995 dringend notwendig, denn der mittlerweile museumsreife Draken - er hatte seinen Jungfernflug im Jahr der Staatsvertragsunterzeichnung 1955 -gehört längst außer Dienst gestellt. Kein vergleichbarer Staat zweifelt heutzutage an der Notwendigkeit, seinen Luftraum zu schützen. Nachdem sich auch mittelfristig noch keine Aufgabenteilung bei der Luftraumüberwachung in Europa abzeichnet, muss wohl oder übel jeder Staat für die Sicherheit in der Luft sorgen. Aber selbst bei einem Zusammenschluss wird man aktiv mit eigenen Flugzeugen oder durch entsprechende Beiträge seinen Obolus zu leisten haben.
Es ist auch erfreulich, dass der Rechnungshofbericht eindeutig belegt, dass es bei der Ausschreibung rechtens zuging und der Eurofighter Bestbieter war. Es wäre andererseits ein politisches Armutszeugnis, sich beim größten Beschaffungsvorhaben einen schweren Fehler zu erlauben.
Die ÖOG sieht die nunmehrige Situation auch als gute Gelegenheit für die Opposition, sich ihrer sicherheitspolitischen Verantwortung wieder zu besinnen und die Eurofighterbeschaffung zu unterstützen. Statt die bereits getroffene und "gegessene" Entscheidung weiter zu bekämpfen, könnte sie sich zum Wohle der Wähler viel mehr auf die optimale Nutzung der angekündigten Gegengeschäfte konzentrieren.

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