Walch missbraucht Schwerarbeiter für politisches Geplänkel!

Gegen die Bau- und Holzarbeiter haben ausschließlich die FPÖ und die ÖVP gestimmt!

Wien (FSG-GBH) - "Wenn etwas nicht nachvollziehbar ist, dann die Behauptungen von NAbg. Max Walch, in seiner politischen Funktion jemals etwas für die Bau- und HolzarbeiterInnen getan zu haben", so der FSG Bau-Holz-Vorsitzende Johann Driemer zu den Äußerungen Walchs in einer Presseaussendung.++++

Driemer weiter: "Die ArbeitnehmervertreterInnen der FSG im Parlament haben mit der gesamten SPÖ und den Grünen keineswegs, wie Walch behauptet, gegen eine Schwerarbeitsregelung gestimmt, sondern gegen die unsoziale sogenannte 'Pensionssicherungsreform' der Bundesregierung, die vor allem die Bau- und HolzarbeiterInnen in ihren Pensionsansprüchen schwerstens schädigt. Sie, Herr NAbg. Walch, haben dieser Regelung zugestimmt, die massive Verluste für die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen bringt. Die Sozialpartner verhindern auch keineswegs eine Schwerarbeiterregelung - im Gegenteil: die Vorschläge von ÖGB und AK liegen bereits seit langem auf dem Tisch. Und die Gewerkschaft Bau-Holz hat eine Studie zur Schwerarbeit in Österreich in Auftrag gegeben, die ihre Forderungen wissenschaftlich untermauern wird."

Driemer abschließend: "Es muss sogar dieser Bundesregierung und jedenfalls auch dem Abg. Walch klar sein, dass es keine Schwerarbeitsregelung geben kann, in die die Bau- und HolzarbeiterInnen als schwerst arbeitende Berufsgruppen nicht fallen. Die Schwerarbeitsregelung, mit der sich NAbg. Max Walch immer brüstet, verdient diesen Namen jedoch nicht. Herr Abg. Walch, Sie müssten eigentlich wissen, dass eine Schwerarbeitsregelung, die von 45 Beitragsjahren ausgeht, realitätsfern und somit nutzlos ist. Für die Gewerkschaft Bau-Holz ist solch eine Regelung keineswegs akzeptabel, und es ist ebenso wenig akzeptabel, dass Sie die Bau- und HolzarbeiterInnen missbrauchen, um parteipolitisches Kleingeld zu wechseln. Die Probleme dieser Berufsgruppe sind zu ernst für politische Spielereien!"

FSG, 10. März
2004
Nr. 24

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