NEWS-Umfrage: Fiedler für 33% wählbar, am wenigsten für VP-Wähler

Fiedler über seine Kandidatur-Entscheidung: "Ich lege großen Wert darauf, dass meine Kandidatur überparteilich bleibt".

Wien (OTS) - In einer Umfrage des Gallup-Instituts, die das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden neuen Ausgabe veröffentlicht, wurden erstmals die Wahl-Chancen des Rechnungshofpräsidenten Franz Fiedler nach seiner Ankündigung einer möglichen Kandidatur bei der kommenden Präsidentenwahl getestet: 33 % der Österreicher können sich "prinzipiell vorstellen, Fiedler zum Bundespräsidenten zu wählen".

Das größte Wählerpotential hat der RH-Chef überrschaschenderweise nicht bei ÖVP-Wählern, sondern in allen anderen Parteilagern. So können sich überdurchschnittliche 39% der Grün-Wähler und 36% der FPÖ-Wähler vorstellen Fiedler ihre Stimme zu geben

Im SPÖ-Lager kann sich jeder Dritte (33%) vorstellen für den RH-Präsidenten zu stimmen. Unter den ÖVP-Wähler kann sich das nur jeder Vierte (24%) vorstellen.

Bei der Präsidentschaftswahl am 25. April ist bei tatsächlichem Antreten des Überraschungskandidaten ein spannender Dreikampf zu erwarten:

- SPÖ-Kandidat Heinz Fischer kommt in der NEWS-Gallup-Umfrage in der sogenannten Sonntagsfrage ("Wenn am kommenden Sonntag Präsidentschaftswahlen wären, für wen würden sie dann stimmen") derzeit auf 41% (minus 3% gegenüber der letzten Gallup-Umfrage vor drei Wochen)

- ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner hält derzeit bei 36% (keine Veränderung gegenüber der letzten NEWS-Gallup-Umfrage

- Der mögliche Überraschungskandidat Fiedler käme derzeit au f 12% der Stimmen.

Im NEWS-Interview nennt Franz Fiedler auch die letzten entscheidenden Bedingungen für sein Antreten. Wörtlich sagt Fiedler in NEWS zur öffentlichen Unterstützung seiner Kandidatur durch die FPÖ: "Ich werde von keiner Partei aufgestellt. Ich lege großen Wert drauf, dass es eine überparteiliche Kandidatur würde, soferne ich mich dazu entschließe"

- über eine mögliche Unterstützung bei der Sammlung der nötigen 6000 Unterschriften durch eine Partei: "Ich habe überhaupt keine Anzeichen, dass welche Partei auch immer mir ihre Strukturen zur Verfügung stellen sollte. Genau das würde einer unabhängigen Kandidatur nicht entsprechen, wenn man sich solcher Parteistrukturen bedienen sollte. Richtig ist, dass, wenn man anders als die Parteikandidaten auftritt, man selbst für die Struktur zu sorgen hat."

- über das Echo der ÖVP auf seine Kandidatur-Ankündigung: "Ich weiß nicht, welche Überlegungen in der ÖVP-Spitze angestellt werden. Das möchte ich nicht kommentieren. Ich weiß allerdings, dass es innerhalb der ÖVP auf den verschiedensten territorialen Ebenen der Gebietskörperschaften Unterstützer für mich gibt in verschiedenster Form - aber sicher nicht in finanzieller Form."

- über das generelle Echo: "Bis auf wenige Ausnahmen habe ich durchwegs positive Reaktionen: Die Leute signalisieren mir, eine unabhängige Kandidatur sehr, sehr zu schätzen."

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