Landauer – Krebstag 2004: FPÖ fordert Krebshilfehaus!

Wien, 2004-03-10 (fpd) – Anlässlich des heutigen Krebstages erneuerte die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, ihre Forderung nach der Einrichtung eines Krebshilfehauses in Wien. „Die viel zu niedrige Zahl an jährlichen Vorsorgeuntersuchungen zeigt, dass das Thema Krebs noch immer nicht enttabuisiert ist. Wenn dann die Diagnose Krebs gestellt wird, stehen viele betroffene Krebspatienten oft vor einer sozialen und gesellschaftlichen Ausgrenzung“.

Landauer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuung von Krebskranken nicht nur immer eine medizinische Frage, sondern auch eine sehr wesentliche Frage der Pflege und psychischen Betreuung sei. In einem Krebshilfehaus sollte es daher die Möglichkeit einer ausreichenden Information über die verschiedenen Behandlungsmethoden gegeben sowie Forschung betrieben werden. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, wenn die verschiedenen bereits bestehenden Selbsthilfegruppen in diesem Haus zusammengefasst würden. „Die verantwortliche SP-Gesundheitsstadträtin Pittermann ist aufgefordert, diese längst überfällige Maßnahme im Sinne der Betroffenen und deren Angehörigen umzusetzen“.

Bezüglich der präsentierten Studie, wonach flächendeckende Massenscreenings die Brustkrebstodesrate massiv senken könnten, forderte die FP-Stadträtin eine Diskussion darüber in der nächsten Sitzung des Frauengesundheitsbeirates. Dazu sollten die Wiener Frauenbeauftragte Beate Wimmer-Buchinger und der Gesundheitsökonom Prof. Christian Köck, der im heutigen Morgenjournal die Sinnhaftigkeit von Massenscreenings in Frage gestellt hat, eingeladen werden. (Schluss) lb

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