Kriminalität steigt in Kärnten bedenklich an

Innenminister Strasser muss sofort Gegenmaßnahmen einleiten und den Kaputtsparkurs bei der Exekutive aufgeben!

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ich empfinde es als Hohn, wenn
Innenminister Strasser (V) angesichts des eklatanten Anstiegs der Kriminalität davon spricht, dass diese Entwicklung ein Zeichen für die erfolgreiche Reform der Exekutive ist", glaubt LAbg. Rudolf Schober, dass Strasser statt sich in Lobhudeleien zu ergehen, besser den Kaputtsparkurs aufgeben sollte. In Kärnten stieg die Kriminalität im Februar um 3,7% an, in ganz Österreich waren es 6,5%. "Das ist ein Alarmsignal. Glaubt Strasser denn ernsthaft, dass das Streichen von Dienststellen und Zusperren von Gendarmerieposten ohne Konsequenzen bleibt?", ist Schober erschüttert über die aktuelle Kriminalstatistik.

Der Personalmangel macht sich auch bei der Aufklärungsrate bemerkbar. Diese sank in Kärnten um 4% im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso sank die Zahl der geklärten Fälle um 4,6%. Schober fordert statt dem von Strasser verordneten Kaputtsparen eine Investition in die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner. "Die Personaldecke ist derzeit schon dünn. Zusätzliche Beamte würden Kärnten wieder sicherer machen", meint Schober. Werden heute an einer Stelle Beamte benötigt, werden sie von anderen wichtigen Aufgaben abgezogen.

Schober spricht von einem wachsenden Unmut unter den Exekutivbeamten. "Niemand weiß, wie die seit Monaten von Strasser angekündigte Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie vonstatten gehen wird", fordert Schober den Innenminister auf, endlich genaue Pläne bekannt zu geben. Noch seien weder Zeitpunkt noch die organisatorischen Umstände der Zusammenlegung geklärt. (Schluss)

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