Schabl: Minister Grasser schadet mit angekündigten Kürzungen dem Ansehen der Spitäler

Eine umfassende Gesundheitsversorgung kostet etwas!

St. Pölten, (SPI) - Erstaunt zeigte sich NÖ Gesundheitsreferent LR Emil Schabl über die Ankündigung von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, bei den kommenden Finanzausgleichsverhandlungen massiv im Bereich der Spitäler einsparen zu wollen. Kürzungen wie sie der Bundesminister für die Spitäler angedeutet hat, sind gleichbedeutend mit einer massiven Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. "Jeder Euro der aus dem Gesundheitsbereich genommen wird, bedeutet eins zu eins eine Reduzierung von Leistungen für die Bevölkerung. Gesundheit kostet, das sollte mittlerweile auch bis zum jungen Finanzminister vorgedrungen sein", kritisiert NÖ Gesundheitslandesrat Emil Schabl.****

Der Finanzminister sollte sich lieber Gedanken über die Sicherung des bestehenden Systems machen, anstatt ein gut funktionierendes Gefüge kaputt zu sparen und damit aufs Spiel zu setzen. Das hochstehende Gesundheitssystem in unserem Land auszuhöhlen, um die "Verschwendungspolitik" der Bundesregierung zu finanzieren, ist abzulehnen. Hier wird auf Rücken der Bevölkerung eine Politik betrieben, die mit aller Vehemenz zurückzuweisen ist. Das Ziel im Gesundheitswesen kann nur sein, auch weiterhin den Menschen in unserem Land eine umfassende und qualitativ hervorragende Gesundheitsversorgung zu bieten. Selbstverständlich ist das mit entsprechenden hohen Kosten verbunden. Dies muss auch klar und deutlich der Standpunkt Niederösterreichs bei den bevorstehenden Finanzausgleichsverhandlungen sein. "Unsere Krankenhäuser machen eine gute Arbeit, hier ihnen indirekt Misswirtschaft vorzuwerfen, schadet dem Ansehen der Spitäler und verunsichert die Belegschaft wie die Bevölkerung gleichermaßen", so LR Schabl abschließend.
(Schluss) ha

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