KORREKTUR zu OTS0092 von heute: Causa Lainz: Hauptverband fordert mehr Mitspracherecht

Wien (OTS) - In der OTS0092 vom 10.03. ist der letzte Absatz unvollständig. Er muss wie folgt richtig lauten:

"Die Sozialversicherung ist nur der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung der Patienten verpflichtet, und wird daher immer bessere Ergebnisse für die Patienten liefern, als Politiker die wiedergewählt werden wollen", so Hartinger abschließend.

KORRIGIERTE NEUFASSUNG:

Titel: Causa Lainz: Hauptverband fordert mehr Mitspracherecht Utl.: Lainz ist kein Einzelfall

Wien (OTS) - Die im Hauptverband für den Krankenanstaltenbereich zuständige Geschäftsführerin Mag. Beate Hartinger forderte heute anlässlich der Diskussion um die politische Verantwortung für die strukturellen Mängel im Pflegebereich mehr Mitspracherecht für die Sozialversicherung. "Derzeit hat die Sozialversicherung in diesem Bereich nichts zu melden. Wir dürfen gerade noch die Rechnung für die Fehlleistungen der Länder übernehmen", so Hartinger.

Die Experten der Qualitätssicherung im Hauptverband kritisieren seit langem die strukturellen Mängel im intramuralen Bereich. "Während wir europaweit höchste Akutbettenzahlen verzeichnen, fehlen den verantwortlichen Ländern österreichweit rund 10.000 Betten im Pflegebereich. Verständlich, dass die vorhandenen Einrichtungen überbelegt sind und sich das Personal in den Krankenstand flüchtet", so Hartinger weiter.

Ursachen gibt es laut Hartinger mehrere: Zum einen werden von den Landespolitikern Argumente der Struktur- und Prozessqualität vielfach stiefmütterlich behandelt, wenn Bürgermeister der eigenen Fraktion sich eine neues Krankenhaus wünschen. Zum anderen können sich die weisungsgebundenen Beamten der Qualitätssicherung in den Ländern nur selten durchsetzen, wenn der zuständige Landesrat eine neue spitzenmedizinische Einrichtung eröffnen will.

"Die Sozialversicherung ist nur der qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung der Patienten verpflichtet, und wird daher immer bessere Ergebnisse für die Patienten liefern, als Politiker die wiedergewählt werden wollen", so Hartinger abschließend. (Schluss)

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