Hoscher geißelt Untätigkeit der Regierung bei Semesterferien - SPÖ wartet auf Vorschläge

Stadt Wien als "Bremser" zu bezeichnen ist "skurril"

Wien (SK) "Wir warten weiter auf konkrete Vorschläge der Regierungsparteien hinsichtlich einer Entzerrung der Ferienreisezeiten. Ein diesbezüglicher Entschließungsantrag der SPÖ liegt schon seit geraumer Zeit im Nationalrat zur Diskussion vor", sagte der Tourismus- und Freizeitwirtschaftssprecher der SPÖ, Dietmar Hoscher, Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Eine Neuregelung müsse in jedem Fall noch für das Jahr 2005 wirksam werden, wobei gerade bezüglich der Semesterferien in Wien und Niederösterreich "die Zeit aufgrund der Verweigerungshaltung der ÖVP inzwischen drängt". Die SPÖ sei "grundsätzlich in jede Richtung gesprächsbereit". Hoschers Nachsatz: "Ohne konkrete Vorschläge unter Berücksichtigung bildungspolitischer Notwendigkeiten wird nichts weitergehen." ****

Die Wiener Stadtschulrätin Susanne Brandsteidl habe heute festgestellt, dass sie einer Neuregelung der Ferienreisezeiten "leidenschaftslos" gegenüber stehe und also keine grundsätzlichen Vorbehalte hege. Brandsteidls niederösterreichischer Amtskollege Stickler wiederum habe sich vehement gegen eine Änderung ausgesprochen, so Hoscher. "Die Stadt Wien als Bremser hinzustellen, ist in diesem Licht skurril", so Hoscher, der abschließend betonte, "dass es im Falle einer Nichteinigung zwischen den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ einen großen Verlierer geben wird: die heimische Tourismuswirtschaft". (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003