Postbus: Personalvertretung gegen politische Postenbesetzung

Kampf gegen die Teilprivatisierung geht weiter

Wien (GPF/ÖGB) - Die Personalvertretung der Postbus AG wehrt sich gegen die geplante politische Postenbesetzung im Postbus-Vorstand und kündigt an, dass der Kampf gegen die Teilprivatisierung weitergehe.++++

Personalvertretungschef Robert Wurm: "Verkehrsstaatssekretär Kukacka ist der größte Verfechter der Teilprivatisierung, indem mindestens 30 Prozent der lukrativen Linien und Dienststellen der Postbus AG möglichst billig an die privaten Busunternehmer verkauft werden sollen. Da die Belegschaft und ihre Vertretung nach wie vor alles unternehmen, um die Zerschlagung zu verhindern, soll nun laut Pressemeldungen der verlängerte Arm von Verkehrsstaatssekretär Kukacka, sein Kabinettschef Bernhard Krumpl, der neue Vorstand bei der Postbus AG werden, obwohl die Alibi-Hearings noch gar nicht stattgefunden haben. So kann das nicht gehen."(ff)

ÖGB, 10. März 2004 Nr. 146

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