Wiener Grüne: "Aktueller Rechnungshofbericht bestätigt Gefahr für Lobau durch Autobahn"

Maresch: "Unsere Position vollinhaltlich bestätigt"

Wien (Grüne) - Erfreut zeigte sich heute der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Labg. Rüdiger Maresch, über den aktuellen Rechnungshofbericht (vom 4. März 2004) zum Thema "Umsetzung der Ramasar-Konvention" zur Erhaltung von Feuchtgebieten. Darin befürchten die Prüfer des Rechnungshofs eine "ernsthafte Bedrohung" der Lobau durch die geplante Autobahn.

Wörtlich heißt es darin: "Die Verkehrsbauvorhaben (Donauquerung, Nordostumfahrung und Donau-Oder-Elbe-Kanal)würden im Falle ihrer Verwirklichung das RAMSAR-Gebiet Untere Lobau ernsthaft bedrohen."

Österreich trat der RAMSAR-Konvention 1983 bei und verpflichtet sich damit, die Erhaltung von Feuchtgebieten zu fördern."Nun hat auch die unabhängige Kontrollinstanz des Rechnungshofs unsere Position bestätigt", zeigt sich der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Labg. Rüdiger Maresch erfreut: "Der Bau der Lobauautobahn wird tiefe Wunden im Nationalpark Lobau hinterlassen und der Betrieb der Autobahn die Flora und Fauna des Nationalparks mittelfristig entweder vertreiben oder schwer schädigen."

Maresch fordert Bürgermeister Michael Häupl auf, "endlich dieses unnötige und gefährliche Projekt auf Kosten des Nationalparks zu stoppen. Schließlich sollten gerade Häupl als gelernter Biologe, die Wichtigkeit des Nationalparks für Wien und seine BewohnerInnen richtig einschätzen können."

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