AK kritisiert hohe Preise im öffentlichen Verkehr

Goach fordert finanzielle Entlastung für Pendler

Klagenfurt (OTS) - Die AK kritisiert die Kostensteigerungen bei
den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kärnten. Wenn immer mehr Pendler wegen zu hoher Preise von den Öffis auf den PKW umsteigen, müssen die Tarife des Verkehrsverbundes gesenkt werden, fordert die AK. "Den Pendlern dürfen nicht noch weitere finanzielle Lasten aufgebürdet werden", betont AK-Präsident Günther Goach.

"Durch die Belastungspolitik der Bundesregierung ist auch das Auto längst keine kostengünstige Lösung mehr für Pendler", kritisiert Goach. Ein Arbeitnehmer, der täglich rund 50 Kilometer mit dem PKW zur Arbeit fährt, zahlt seit dem Jahr 2000 pro Monat um rund 14 Euro mehr, hat die AK errechnet. Nur rund 4 Euro pro Monat würde hingegen die geplante Erhöhung des Pendlerpauschale um 15 Prozent bringen.

"Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein", kritisiert Goach. "Die gestiegenen Kosten für den Berufsverkehr müssen voll abgegolten werden. Immerhin wird ja von den Beschäftigten laufend Mobilität eingefordert". Die Arbeiterkammer appelliert daher an die künftige Landesregierung, folgende Forderungen der AK zu unterstützen, damit der Weg zur Arbeit billiger wird:
- Großes und kleines Pendlerpauschale müssen bei der Steuerreform um mindestens 30 Prozent angehoben werden.
- Das Kilometergeld ist seit 1997 unverändert und muss massiv erhöht werden.
- Der Kärntner Verkehrsverbund muss durch attraktive Preise und kundenfreundliche Fahrpläne möglichst vielen Pendlern die öffentlichen Verkehrsmittel als kostengünstige, umweltfreundliche Alternative zum PKW anbieten.

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