Ak fordert Ausweitung des Rechts auf Elternteilzeit

Goach: Möglichkeit darf nicht von Betriebsgröße abhängen

Klagenfurt (OTS) - Am 1. Mai tritt das Recht auf Elternteilzeit in Kraft. Der Anspruch auf Teilzeitarbeit für Mütter und Väter wird aber nur für jene gelten, die in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten arbeiten. "Das reicht uns nicht. Die AK tritt dafür ein, dass das Teilzeit-Recht auch in Betrieben mit weniger Mitarbeitern eingeführt wird", fordert AK-Präsident Günther Goach.

Der Anspruch auf Teilzeitarbeit wird von der AK Kärnten zwar grundsätzlich begrüßt, die dazugehörigen Einschränkungen werden aber entschieden abgelehnt. In kleineren Betrieben bis zu 20 Arbeitnehmern oder bei weniger als drei Jahren Beschäftigungsdauer kann der Arbeitgeber die Teilzeit nämlich weiterhin ablehnen. AK-Präsident Goach dazu: "Gerade in Kärnten gibt es besonders viele Kleinbetriebe mit weniger als 20 Arbeitnehmern! Wenn diesen Müttern und Vätern das Recht auf Teilzeitarbeit vorenthalten wird, entstehen zwei Klassen von Eltern".

Der AK-Präsident fordert daher dringend eine Ausweitung des Rechtes auf Teilzeit auch in Betrieben mit weniger als 20 Arbeitnehmern. Weiters sieht die Arbeiterkammer auch die Bedingung einer ununterbrochenen Beschäftigungsdauer von mindestens drei Jahren als massiven Hemmschuh. "Bei immer kürzer werdenden Beschäftigungsverhältnissen besteht die Gefahr, dass die eigentliche Zielgruppe von dieser Möglichkeit ausgeschlossen wird."

Positiv bewertet wird von der AK Kärnten hingegen die Tatsache, dass Teilzeitarbeit gleichzeitig von beiden Elternteilen ausgeübt werden kann.

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