Sburny: Dauerturbulenzen in AWS schwere Hypothek für Forschungsstiftung

Durch chaotische Zustände in AWS wird auch Forschungsstiftung in Mitleidenschaft gezogen

Wien (OTS) - Die personellen Turbulenzen in der staatlichen Förderbank AWS wirken sich nicht nur auf die österreichischen Wirtschaftsförderungen aus, sondern auch auf die noch in Gründung befindliche Forschungsstiftung, über die zentral die staatlichen Forschungsgelder fließen sollen. Die Geschäftsführer der staatlichen Förderbank AWS sind nämlich auf ausdrückliches Betreiben Minister Bartensteins laut Gesetz auch gleichzeitig der Vorstand der zentralen Forschungsstiftung. "Solange die internen Streitereien innerhalb des staatlichen Wirtschaftsförderungsriesen nicht geklärt sind, wird auch der geplante Forschungsförderungsriese nicht effizient arbeiten können", kritisiert Michaela Sburny, Wirtschaftssprecherin der Grünen.

"Angesichts der Turbulenzen um die nach sechs Monaten im Herbst 2003 erfolgte Ablöse von Dr. Pachta-Rayhofen und der jetzigen Turbulenzen um dessen Nachfolger Dr. Stierschneider ist es klar, dass die geplante Personalunion der Geschäftsführer des österreichischen Wirtschaftsförderungsriesen und des Forschungsförderungsriesen völlig unverantwortlich ist. Dies kann nicht im Sinne der österreichischen Wirtschaft sein", so Sburny.

Eine bereits im Dezember eingebrachte parlamentarische Anfrage von Sburny zu den chaotischen Zuständen in der staatlichen Förderbank AWS und den Auswirkungen auf die zu gründende Nationalstiftung für Forschung brachte völlig unbefriedigende Auskünfte.

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