VP-Tschirf: Der Planungsstadtrat, nicht die Asfinag, ist für Stadtplanung verantwortlich

Belebung des Wiener Gürtels darf nicht auf Teilbereiche beschränkt werden

Wien (VP-Klub): So erfreulich die Belebung einiger Teile des Wiener Gürtels auch sei, große Teilbereiche drohen, wenn sie es nicht bereits sind, zum wirtschaftlichen Notstandsgebiet zu werden. Als Beispiel nannte der ÖVP-Wien Klubobmann und Landstraßer Gemeinderat, LAbg. Matthias Tschirf, den Bereich des Gürtels zwischen Abfahrt A23 und Südtirolerplatz. "Wenn hier nichts geschieht, droht eine Verslumung dieser Gegend", befürchtet Tschirf.

Mit der Realisierung der Projekte Eurogate und Zentralbahnhof werde es besonders in diesem Gürtelabschnitt zu einem massiven Ansteigen des Individualverkehrs kommen. Es droht der Ausbau zu einer sechsspurigen Stadtautobahn. Darunter werde nicht nur die Nahversorgung im Fasanviertel leiden, es werde auch zu erheblichen Einbußen der Lebensqualität aller Anrainer führen. Vom Naherholungsgebiet Schweizergarten werde bald nichts mehr übrig sein.

Mehr Lebensqualität im Fasanviertel durch Landstraßer Tunnel

Ein Landstraßer Tunnel könnte all diese Probleme lösen. Durchzugsverkehr, sowie Zubringerverkehr zum Zentralbahnhof und Eurogate unter der Erde brächte eine echte Verkehrsberuhigung. Das Fasanviertel würde damit in mehrfacher Hinsicht profitieren. Einerseits würde sich die derzeit komplizierte Parkplatzsituation für die Anrainer entspannen, andererseits könnte die Einkaufsstraße und das dortige Angebot besser ausgestattet werden. Wirtschaftsbelebung wäre die unmittelbare Folge.

Auch die Natur käme bei einer solchen Lösung nicht zu kurz. Die durch die Untertunnelung gewonnenen oberirdischen Flächen könnten dem Schweizergarten zu Gute kommen und die Gesamtfläche dieser Grünoase erweitern. Und von einem größeren Schweizergarten würden nicht nur die Bewohner der angrenzenden Stadtteile profitieren.

"SP-Stadtrat Schicker soll seine Verantwortung jetzt nicht auf die Asfinag abschieben. Schließlich ist es die ureigenste Aufgabe eines Mitglieds der Stadtregierung, sich um das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger zu kümmern", so Tschirf abschließend.

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