Hagenhofer (SPÖ): Viele PensionistInnen von Armut betroffen

Wien (SK) Erst kürzlich wurde das Ausmaß der aktuellen Pensionskürzungen, die vor allem durch die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge verursacht wurden, drastisch sichtbar. Es wurde deutlich, dass die PensionistInnen unter der schwarz-blauen Politik massive Einbußen erleiden. Bei genauerer Betrachtung der Einzelfälle werden immer mehr Aspekte und Konsequenzen dieser Einbußen deutlich. Durch die de facto Kürzungen der Pensionen rutschen viele ältere Menschen unter die Armutsgrenze - ihre Pensionen wurden derart reduziert, dass sie dem Ausgleichszulagenrichtsatz entsprechen. "AusgleichszulagenbezieherInnen gehören zu den Ärmsten unserer Gesellschaft. Die Politik der Bundesregierung hat es zu verantworten, dass diese Gruppe vergrößert wurde", bedauert die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Marianne Hagenhofer.

Aktuelles Beispiel für rücksichtslose Kürzungen

Eine von den Kürzungen betroffene Pensionistin aus Oberösterreich hat sich an die Abgeordnete gewandt: Frau Berghammer bezog bis vor kurzem noch eine Pension von 467 Euro. Nun sind es nur mehr 463 Euro. "Bei einer Einkommenshöhe in dieser Größenordnung entscheidet jeder Cent über die Lebensqualität. Die Damen und Herren der Regierungsparteien können sich wohl nicht vorstellen, was es heißt, von einem solchen Einkommen leben zu müssen. Sie kürzen die Pensionen ohne Rücksicht auf die Schicksale der Menschen. Das Beispiel von Frau Berghammer macht deutlich, dass es wichtig ist, gegen diese unmenschliche Politik zu protestieren!", betont Hagenhofer Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und ruft dazu auf, das Pensions-Volksbegehren zu unterstützen. Unterzeichnungsfrist ist von 22.-29. März 2004. (Schluss) ps/mp

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