Initiative zur Verlegung der Semesterferien muss von Wien und Niederösterreich ausgehen

Wien (OTS) - "Die Verlegung der Semesterferien bedarf eines Antrags der betroffenen Länder, im konkreten Fall von Wien und Niederösterreich. Nur auf Grundlage eines solchen Antrags kann das Bildungsministerium eine entsprechende Verordnung erlassen. Weder Wien noch Niederösterreich haben bis heute einen solchen Antrag für das Schuljahr 2004/05 eingebracht, daher kann seitens des Bildungsministeriums auch keine Verlegung erfolgen. Es wäre Aufgabe der Wirtschaft gewesen, rechtzeitig mit den betroffenen Ländern Kontakt aufzunehmen und sie von einer Verlegung zu überzeugen", erklärte heute das Bildungsministerium.

Auf Initiative von Bildungsministerin Gehrer wurde im Februar eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Wirtschaft, Tourismus- und Freizeitwirtschaft, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie den Ländern Wien und Niederösterreich (Stadtschulrat für Wien und Landesschulrat für Niederösterreich) einberufen, um über die Thematik "Verlegung der Semesterferien" zu beraten. Insbesondere die zuständigen Länder Wien und Niederösterreich haben in diesem Gespräch festgehalten, dass auf Grund der unterschiedlichen Interessenlage von Wirtschaft, Pädagogik und Eltern kein Antrag zur Verschiebung der Semesterferien 2005 eingereicht wird. Alle Beteiligten zeigen sich jedoch gesprächsbereit, eine langfristige Planung für die künftigen Jahre zu erstellen, damit in Hinkunft alle Interessen im Sinne einer einvernehmlichen Lösung rechtzeitig gebündelt werden können.

nnn
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Pressebüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5003

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MUN0001