Furien in Ferien: ein brandneues Buch als Beitrag zur aktuellen, politischen Debatte über Homo-Bürgerrechte in EU und USA

San Francisco ja - Lesbos nein

Wien (OTS) - Wo werden Lesben mehr als anderswo in der EU diskriminiert? In Lesbos selbst!

Auch dort macht ein Bürgermeister jedes Jahr wieder von sich reden. Allerdings eher mit der Brachialgewalt eines Arnold Schwarzeneggers, denn mit den liberalen Methoden eines Gavin Newsom aus San Francisco.

Schikanen aller Art warten jeden Sommer in Skala Eressos, Lesbos auf sonnenhungrige Urlauberinnen aus allen Teilen Europas. Brandschatzungen am Strand gab es früher schon. Seit der neue Bürgermeister Abratzis im Amt ist verschärfte sich die Situation. Anbieterinnen lesbischer Pauschalreisen riskieren den Konkurs durch Millionenklagen wegen angeblichem Sextourismus, "Lesben"-Strände sollen mit Zäunen von den anderen Feriengästen getrennt werden.

Vor diesem Hintergrund von Diskriminierung und Macht spielt der neue Roman der Wiener Autorin Karin Rick, ihr Debüt im Abenteuergenre.

Der Plot:

Die Wienerinnen Klara, Livia und Gini Sedlak (ein Wiener Original aus der autonomen linken Polit-Szene) wollen in Lesbos bloß Urlaub machen, werden aber in eine Serie mysteriöser Überfalle auf Griechen hineingezogen, die sie aufklären müssen, um nicht selbst in Verdacht zugeraten.

Rick gelingt eine sorgfältige Charakterzeichnung ihrer Heldinnen, aber auch die Antagonisten, der korrupte Bürgermeister, sein Sohn, der Polizist und der lethargische Ermittler Yakis mit Vorliebe für griechische Mythologie werden in ihren Motiven und Gefühlen lebendig und erzielen Sympathiewerte.

Nachhilfe in sapphischer Liebe für ein großes Publikum

Rick: "Ich wollte ein Buch über drei Heldinnen schreiben, das zwar von sapphischer Liebe spricht, aber dennoch von einer großen Leserschaft angenommen wird."
Der Roman mit seinen vielschichtigen Handlungssträngen endet in einem griechischen Tragödien nachempfundenen Finale aus Trauer, Rache und Familienfehde, und mit dem gewissen Augenzwinkern, das in keinem Werk von Karin Rick fehlt.

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