Fischer fordert "Zippverschlussprinzip" auf Wahllisten

ASKÖ-Präsidentin Schasching: Sport gilt immer noch als harte Männersache

Wien (SK) "In einem Land mit einem Verhältniswahlrecht sollten in einer Liste nie zwei Personen desselben Geschlechts hintereinander aufscheinen", setzte sich der zweite Nationalratspräsident Heinz Fischer am Montag Abend anlässlich der Buchpräsentation von Petra Stuibers Werk "Österreich in Männerhand?" für ein gesetzlich verankertes "Zippverschlussprinzip" ein. SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching konnte Stuibers These des männerregierten Österreichs nur bestätigen. Als ASKÖ-Wien Präsidentin und Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses könne sie ein Lied davon singen, wie schwierig der Weg für Frauen - noch dazu in einer Männerdomäne - an die Spitze ist. "Sport gilt nach wie vor als harte Männersache - und das obwohl es mehr Frauen als Männer gibt, die aktiv Sport betreiben", beleuchtete Schasching das "Ungleichgewicht" bei der Problematik "Frauen und Sport".****

Schasching stimmte Stuiber zu, wenn diese in ihrem Buch vom Vormarsch der Frauen Österreichs berichtet: In der Männerdomäne Sport "ist es ein harter Kampf, aber wir sind auf der Siegerstraße". Als zentralen Aspekt nannte Schasching die Tatsache, dass sich bei den jungen Frauen die Einstellung zur Funktionärstätigkeit ändere. (Schluss) lm

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0005