Eder: Alle Jahre wieder versucht die Frächterlobby in der WKÖ die Lkw-Maut zu verhindern

Wien (SK) Keineswegs als neu stufte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die heutige Forderung der Wirtschaftskammer (WKÖ) ein, die Lkw-Maut zu reduzieren. "Das ist ein altes Spiel der WKÖ, der es immerhin gelungen ist, die Lkw-Maut über Jahre zu verhindern", so Eder. Nun beginne sich die Frächterlobby wieder zu artikulieren und tritt mit ihrer Forderung klar gegen den Ausbau der Infrastruktur im Bahnbereich auf. ****

Auf der Strecke würden Ökologie und Kostenwahrheit bleiben, wenn sich die Forderung nach einer Verringerung der Maut durchsetzen würde, sagte Eder. Während der SPÖ/ÖVP-Regierung sei es der Frächterlobby gelungen, die Lkw-Maut zu verhindern. Jetzt sei der Druck so groß geworden, dass nun ein Mautsystem installiert wurde. "Der Generalsekretär der WKÖ, Mitterlehner, arbeitet der Frächterlobby in die Hand, die mit ihren verbündeten Frächterorganisationen quer durch Europa einen vernünftigen Mautkompromiss zu verhindern versuchen."

Eder wies darauf hin, dass in den nächsten Jahren ein Zuwachs im Güterverkehr von über 50 Prozent zu erwarten sei. "Wenn der Herr Generalsekretär seine Forderung durchsetzt und dann mit seinem Pkw über die Süd-Osttangente in Wien fahren möchte, wird er viel Glück dafür brauchen, denn dann wird er wohl aufgrund der Verkehrslage zu Fuß gehen müssen", schloss Eder. (Schluss) ns

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