Schüssel: Gemeinsam in die Zukunft blicken

Wahlergebnis zeigt unglaubliche Mobilität der Wähler

Wien, 8. März 2004 (ÖVP-PD) Das Wahlergebnis zeigt für ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel eine unglaubliche Mobilität der Wähler. "Wenn die Sozialforscher Recht haben, dann haben 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Salzburg und Kärnten am Sonntag anders gewählt als vor fünf Jahren. Diese Mobilität ist eine Belebung der Demokratie, die nicht einfach ist für die handelnden Personen, die zugleich aber auch eine Chance in sich birgt", so Schüssel heute, Montag. Auch das Ergebnis der Gemeinderatswahlen in Tirol sei ein Beweis dafür. "Hier konnte die ÖVP über hundert Gemeinderatssitze dazu gewinnen." ****

Natürlich sei er auch enttäuscht, in einer politischen Gemeinschaft dürfe man die hellen und dunklen Stunden aber nicht wegblenden. "Wir sind alle in einem Boot und eine politische Familie und deshalb teilen wir die Enttäuschung, blicken aber gleichzeitig auch gemeinsam in die Zukunft."

Die Gründe für die Stimmverluste in Salzburg und Kärnten hängen für Schüssel von verschiedenen Faktoren ab. "In Kärnten war die Polarisierung offenkundig. Es ging darum, einen sozialdemokratischen Landeshauptmann oder den bisherigen Landeshauptmann zu haben, und da ist die Entscheidung sehr eindeutig gewesen." In Salzburg habe diese Polarisierung nicht stattgefunden, weil die Sozialdemokraten den Eindruck erweckt haben, es werde sich sowieso nichts ändern. "Mit dieser sanften Welle haben sie offensichtlich sehr viele Wähler an sich ziehen können. Ich finde es sehr schade, denn Salzburg wurde seit 1945 mit bedeutenden ÖVP Landeshauptleuten gut geführt. Ich hätte mir gewünscht, dass die Leistungen meiner Salzburger Freunde in den letzten fünfzig Jahren für Salzburg stärker zum Ausdruck kommen, aber es hat am Ende nicht gereicht."

Jetzt gehe es darum, die Konsequenzen aus diesen Wahlen zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. "In Kärnten sollte man auf Grund der klaren und eindeutigen Entscheidung der Wähler eine gute Entscheidung für das Land treffen. In Salzburg ist klar, dass die Sozialdemokraten und Gabi Burgstaller das Recht haben, den Landeshauptmann zu stellen, und die Volkspartei wird sich den Gesprächen mit Sicherheit nicht verweigern", so Bundeskanzler Schüssel abschließend.

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