Börse Express: JoWooD mit "10 Mio. Euro Schaden durch Raubkopien pro Jahr"

Allein Kopierschutzmassnahmen kosten JoWooD lt. Finanzvorstand Pistauer jährlich bereits rund 750.000 Euro

Wien (OTS) - Raubkopien werden für den steirischen Gamehersteller JoWooD zu einem sensiblen Thema. "Die Dunkelziffer für Raubkopien ist bei Computerspielen sehr hoch", sagt JoWooD-CFO Michael Pistauer im Börse Express-Gespräche. Software könne eben nicht hundertprozentig kopiergeschützt werden.

Auf die Frage nach einer konkreten Prozentquote der Kopien:
"Leider können wir das nur schätzen, da manche sich das Spiel zwar als Raubkopie zulegen, aber nicht kaufen würden", so Pistauer, der aber von "etwa 45 Prozent echter erfolgswirksamer Raubkopien" ausgeht. Nachsatz: "Das wären bei unserem Umsatz etwa 10 Mio. Euro Schaden".

Bezüglich Kopierschutz wende JoWooD bereits etwa 750.000 Euro/Jahr auf. Pistauer: "Kopieren von Software ist illegal. Genauso illegal wie ein Bankeinbruch oder ein Fahrraddiebstahl. In der Bevölkerung wird es aber verharmlost". (BE/Nr.486)

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