Kuntzl zu Brinek: Eigenwilliger Beitrag zum Frauentag

Versäumnisse, Verweigerung und Verblendung ist Frauenpolitik der ÖVP

Wien (SK) "Die ÖVP-Frauenpolitik beschränkt sich auf zweifelhafte und fragwürdige Vorstoße, sowie auf das Ausbleden weiblicher Realitäten." SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl kritisierte die eigenwillige Themenwahl der ÖVP anlässlich des Internationalen Frauentages. "Kein Wort zur auseinanderklaffenden Einkommensschere zwischen Männern und Frauen, leere Versprechungen zu flächendeckenden Kinderbetreuungsplätzen und eine Märchenstunde zu den Auswirkungen des Kindergeldes. Also nichts Neues von Seiten der ÖVP", so Kuntzl am Montag geben über dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ausgerechnet am Internationalen Frauentag stellt die ÖAAB-Frauenvorsitzende Brinek die Forderung nach Männer-Förderung als Pflichtschul-Lehrer auf. Angesichts der zahllosen Versäumnisse der Regierung in der Frauenpolitik kann ich mich über solche Schwerpunkte nur wundern." Frauen verdienen nach Angaben der AK nach wie vor 33 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Regierung habe dazu kein Programm. Die Ablehnung des "Zukunftsmodells Ganztagschule" nehme schon "starrsinnige Züge" an. Kuntzl unterstrich: "Die Ganztagsschule ist vielmehr als ein Nachmittagsbetreuungsplatz, sie bietet Chancenvorteile für die Zukunft." Die ÖVP hat dem nur Verweigerung entgegen zu setzen. Außerdem hätte die Wahlsiegerin der gestrigen Landtagswahlen in Salzburg, Gabi Burgstaller nicht zuletzt mit der Ankündigung auf einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz die Bedürfnisse der SalzburgerInnen richtig erkannt. "Versäumnisse, Verweigerung und versuchte Verblendung charakterisieren die Frauenpolitik der ÖVP", so Kuntzl abschließend. (Schluss) cs/mm

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