"Thema" am 9. März im ORF: Das Kriminalrätsel von Salzburg: Spurlos verschwunden

Wien (OTS) - Roman Rafreider präsentiert am Dienstag, dem 9. März 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 "Thema", das sich u. a. einer Salzburgerin widmet, deren Mutter seit Juni 2002 spurlos verschwunden ist. Die Frau hat kein Anrecht auf ihr Erbe, denn die Mutter kann erst nach zehn Jahren für tot erklärt werden.

Das Wunder von Wien: Zurück ins Leben

Christopher und Andreas waren beide klinisch tot, als man sie am 31. Jänner diesen Jahres aus dem Schillerwasser in Wien Donaustadt herausgezogen hatte. Die beiden Buben waren beim Spielen auf der dünnen Eisdecke eingebrochen und beinahe ertrunken. "Vor 20 Jahren hätten die Kinder keine Chance gehabt", meint der Notarzt, der unmittelbar nach der Bergung der Kinder mit der Reanimation begonnen hatte. Knapp fünf Wochen später sind beide Kinder auf dem Weg der Besserung, der Jüngere wird sogar schon bald das Spital verlassen können. Im "Thema"-Exklusivinterview schildert der Vater der beiden, Ronald F., das wochenlange Bangen und Hoffen und den langen Weg zurück ins Leben. Eva Kordesch über das Wunder von Wien und eine Spitzenleistung der Ärzte im Wiener AKH.

Kriminalrätsel: Seit zwei Jahren verschollen

Allein im Bundesland Salzburg sind seit 1980 37 Menschen spurlos verschwunden. Eine davon ist Mariella R. aus Oberndorf. Am 6. Juni 2002 ist die Pensionistin aus dem Haus gegangen und nicht mehr zurückgekehrt. Ihr Mann wurde am 22. Juni 2002 tot aus dem Inn geborgen, die Behörden vermuten Selbstmord oder Unfall. Seine Ehefrau blieb bis zum heutigen Tag verschollen. Kriminalisten sprechen von einem Rätsel, Suchtrupps brachten keine Spur ans Licht. Völlig verzweifelt ist die Tochter von Mariella R. Sie lebt von einer kleinen Rente. Auf ihr Erbe, ein großes Haus in Oberndorf bei Salzburg, hat sie kein Anrecht, denn die Mutter kann erst nach zehn Jahren für tot erklärt werden. Eine "Thema"-Kriminalreportage von Gudrun Kampelmüller.

Mödling an Weißes Haus: Hello Mr. President

Der eine ist Bezirksvorsteher-Stellvertreter im achten Wiener Gemeindebezirk, der andere vielleicht schon demnächst der neue Präsident der Vereinigten Staaten. Beide verbindet Name und Herkunft:
John F. Kerry hat im Wahlkampf versprochen, im Falle seiner Wahl zum mächtigsten Mann der Welt, einer kleinen Stadt in Niederösterreich -nämlich Mödling - seinen Besuch abzustatten und vielleicht bei dieser Gelegenheit auch seinen Cousin, Manfred Kerry aus Wien, zu sehen. Die Familie Kerry, die ursprünglich Kohn hieß, stammt aus Mödling, ließ sich 1901 auf Kerry umtaufen und wanderte 1904 nach Amerika aus. Roman Rafreider hat sich für "Thema" auf Spurensuche begeben.

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