iFF/Landauer: Frauen fordern und fördern!

Wien, 2004-03-08 (fpd) – Im Rahmen einer Presskonferenz anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages präsentierte die Wiener Landessprecherin der initiative Freiheitlicher Frauen (iFF), Stadträtin Karin Landauer, die Vernissage von Dorit Stierschneider „Computer Malerei“. „Unter dem Motto „Frauen fordern und fördern“ möchten wir Frauen beruflich unterstützen, die mit ungewöhnlichen Tätigkeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Das Beispiel der Frau Stierschneider soll vielen Frauen Mut machen und sie motivieren an uns heranzutreten“. ****

Landauer verwies am heutigen Frauentag auf die Notwendigkeit des Mentorings. Staatssekretärin Ursula Haubner war in ihrer Zeit als Landesrätin in Oberösterreich eine Wegbereiterin dieser Form der Unterstützung. „Im Berufsleben gefestigte Menschen sollten junge, aktive Frauen auf ihrem Weg unterstützen, damit sie nicht verdrängt werden. Die Tatsache, dass in Wien 57 Prozent aller Schulabgänger und 52 Prozent aller Universitätsabgänger Frauen sind, jedoch nur 4 Prozent in Führungspositionen tätig sind und Frauen nach wie vor um 25 Prozent weniger verdienen als Männer, zeigt wie wichtig derartige Netzwerke sind“.

Die Wiener iFF-Landessprecherin kritisierte auch die schlechten Bedingungen für Frauen in Handelsberufen. Diese müssten besonders im Lebensmittelhandel meist unfreiwillig Teilzeitarbeit leisten. „Auch in diesen Berufen haben die Mitarbeiterinnen ein Recht auf geregelte und Vollzeit-Arbeitsplätze. SP-Frauenstadträtin Renate Brauner ist aufgefordert, gemeinsam mit dem WAFF Rahmenbedingungen zu schaffen, um zukünftig Verbesserungen für Frauen zu ermöglichen“.

Bezüglich des neu eröffneten Obdachlosenheims für 230 Männer betonte Landauer, dass dieses Problem leider auch immer mehr Frauen betreffe. Auch hier sollten sehr rasch Maßnahmen für obdachlos gewordene Frauen getroffen werden. „Wir Freiheitlichen werden jedenfalls in der nächsten Sitzung des Wiener Gemeinderates eine Initiative für betreutes Wohnen für in die Obdachlosigkeit geratene Frauen setzen“, kündigte Landauer abschließend an.

Dorit Stierschneider, Absolventin der Graphischen Wien, widmet sich seit 8 Jahren der Malerei am Computer. Diese Malerei besteht zum Teil aus echten Maltechniken eines Kunstprogramms und Filtereffekten anderer Programme, die Malvorgänge beeinflussen und verändern. Diese Vorgänge werden mit herkömmlichen Programmen durchgeführt, jedoch nicht so wie es in der Werbung und Druckvorbereitung üblich ist. Stierschneider möchte mit ihren Bildern auch Themen des Alltags wie Kindesmissbrauch und Gewalt gegen Schwächere, die sie als Frau sehr betroffen machen, aufgreifen.
Die Bilder von Dorit Stierschneider können noch bis 15. März im Büro von Stadträtin Karin Landauer im Wiener Rathaus besichtigt werden. (Schluss) lb

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