Lopatka: Frauenanliegen sind wichtiger als Fischers Eitelkeit

Während die SPÖ ankündigt, arbeitet die ÖVP an Verbesserungen für Frauen

Wien, 08. März 2004 (ÖVP-PK) Es scheine schon etwas anmaßend, wenn Heinz Fischer am Internationalen Tag der Frauen bei einer Pressekonferenz verkünde, sein gemeinsames Ziel mit Gabi Burgstaller sei es, "die Salzburger Festspiele zu eröffnen" und dass er sich schon auf diesen Tag freue, sagte heute, Montag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. Nicht nur, dass die Pressekonferenz, die der SPÖ-Präsidentschaftskandidat gemeinsam mit Frauenvorsitzender Prammer einberufen hat, eigentlich dem Internationalen Tag der Frauen gewidmet sein sollte, sich ein solches "Ziel" für eine Bundespräsidentschaft vorzunehmen, unterstreiche einmal mehr, worum es Fischer gehe: "Es sind weder die Anliegen der Österreicherinnen, noch die Anliegen der Österreicher, derer sich Fischer als 'erster Mann im Staate' annehmen möchte. Fischer möchte offenbar Bundespräsident werden, um etwas für seine Eitelkeit zu tun", so Lopatka. ****

Während sich Fischer und Prammer beim Thema Frauenpolitik wieder einmal nur mit zahlreichen Ankündigungen zufrieden geben, arbeite die Regierung an tatsächlichen Verbesserungen für Frauen und deren Lebensumstände. "Wir reden nicht von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wir schaffen die entsprechenden Rahmenbedingungen. Wir reden nicht von Frauenanliegen, die auf die politische Tagesordnung gehören, wir haben sie auf der Tagesordnung", so der ÖVP-Generalsekretär weiter.

Wenn die SPÖ-Frauenvorsitzende zudem fordere, dass Frauen hohe politische Stellen besetzen sollten, könne man ihr nur empfehlen, "Dr. Benita Ferrero-Waldner am 25. April ihre Stimme zu geben, damit erstmals eine Frau das höchste Amt im Staat bekleiden wird", sagte Lopatka. Hiermit hätte Prammer die Möglichkeit, nicht immer nur Dinge zu fordern, sondern diese auch tatsächlich umzusetzen.

Die selbstkritische Äußerung Prammers, dass es in Sachen Frauenpolitik "auch in den eigenen Reihen noch einiges zu tun gebe", könne Lopatka nur unterschreiben. "Immerhin ist es die ÖVP, die schon vor Jahrzehnten damit begonnen hat, Frauen in wichtige Positionen zu berufen." So sei es auch die ÖVP gewesen, die als erstes eine Frau, nämlich Waltraud Klasnic, mit der Verantwortung für ein Bundesland betraut habe. Schließlich stammen auch die gestern gewählten ersten Bürgermeisterinnen Salzburgs aus den Reihen der ÖVP, gratulierte Lopatka abschließend.

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