ARBÖ: Erfolgreiche L17-Führerscheineinausbildung weiter entbürokratisieren

Wien (OTS) - Dem erfolgreichen Modell der L17-Führerscheinausbildung sollen keine bürokratischen Hürden in den Weg gelegt werden, meint der ARBÖ und tritt für eine weitere Entbürokratisierung ein. So möchte der ARBÖ überprüft wissen, ob es notwendig ist, einen schriftlichen Nachweis über das Bestehen einer Kfz-Haftpflichtversicherung und die Zustimmung des Versicherers zu L17-Übungsfahrten erbringen zu müssen. Behörden und Fahrschulen verlangen diesen Nachweis, wobei in der Praxis unterschiedlich vorgegangen wird. Für manche Bezirkshauptmannschaften ist dieser Nachweis sogar Bedingung vor Erteilung der Bewilligung der Ausbildungsfahrt, für andere wiederum nicht.

Ärztliches Attest soll länger gelten

Als Problematik hat sich weiters die Geltungsdauer des ärztlichen Zeugnisses herausgestellt. Das ärztliche Zeugnis für die jungen Führerscheinaspiranten kostet 29 Euro und muss vor Anmeldung zum L17-Führerschein vorgelegt werden. Derzeit erlischt es nach einem Jahr. Da der Ablauf des L17-Führerscheines auf ein volles Jahr ausgelegt ist, sind diese ärztlichen Zeugnisse bei Antritt der Führerscheinprüfung bereits verfallen. Die Fahrschüler sind gezwungen, sich ein neues ärztliches Attest zu besorgen, was wieder 29 Euro kostet.

ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar: "Die zweite Zahlung ist vermeidbar, um so mehr die Fahrschüler keine Chance haben, die Sache zu beschleunigen. Der ARBÖ hat bei der Begutachtung des Entwurfes der 7. Novelle zum Führerscheingesetz (Vormerksystem) zu § 8 Abs. 1 FSG vorgeschlagen, die Gültigkeitsdauer des ärztlichen Attests bei der L17-Ausbildung auf 18 Monate zu verlängern."

Der ARBÖ ist erfolgreich dafür eingetreten, dass die Risikoausschlussklauseln der Kaskoversicherungen für L17-Fahranfänger abgeschafft wurden. Selbst die VAV-Versicherung, die als einzige noch Verträge mit derartigen Klauseln hat, hat dem ARBÖ gegenüber versichert, die weitere Verwendung in Zukunft zu überprüfen.

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