Wissenschaftskommission hat neue Mitglieder

LH Sausgruber: Wichtige Grundlagen für positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung

Bregenz/Lochau (VLK) - Die Wissenschaftskommission des
Landes hat seit kurzem zwei neue Mitglieder, informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber: "Der Kommission gehören
damit insgesamt zwölf Mitglieder an, von denen ein großer
Teil einen Lehrstuhl an einer Universität im Inland sowie
auch im benachbarten Ausland inne hat". Die 1975
eingerichtete Wissenschaftskommission berät die Regierung
in wissenschaftlichen Fragen und Angelegenheiten und wird
alle drei Jahre neu bestellt: "Sie erarbeitet wichtige
Grundlagen für eine positive wirtschaftliche und
gesellschaftliche Entwicklung", betont der Landeshauptmann.
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Bei einer Sitzung der Wissenschaftskommission, die vor
kurzem in Schloss Hofen stattfand, wurden die beiden neuen Mitglieder begrüßt: Für den nach langjähriger engagierter Tätigkeit in der Kommission ausgeschiedenen Univ Prof
Günther Schelling wird der für die Lehre zuständige
Vizerektor der Universität Linz, Univ Prof Herbert Kalb und
für den ebenfalls scheidenden Univ Prof und ehemaligen
Leiter des renommierten Brenner-Archivs an der Universität Innsbruck, Walter Methlagl, wird die Inhaberin des
Lehrstuhls für Amerikastudien, Univ Prof Gudrun Grabher nachrücken.

FH: Neuausrichtung der Studiengänge

Schwerpunkt der diesjährigen Sitzung bildete ein Bericht
des Rektors der Fachhochschule Vorarlberg, Oskar Müller,
über die geplante Neuausrichtung der Studiengänge in
Bakkalaureat- uns Magister-Studiengänge und die geplante Forschungsoffensive. Ab dem kommenden Herbstsemester werden
die Studiengänge als 6-semestrige Studiengänge angeboten,
drei neue Forschungszentren werden in Kürze eröffnet. Die geplanten Vorhaben wurden von Seiten der
Wissenschaftskommission sehr positiv aufgenommen und es
wurde angeregt, im Sinne der ständig steigenden
Anforderungen an hochqualifizierte Arbeitskräfte möglichst
viele Studierende für einen Masterabschluss zu gewinnen.

Zugleich wird von Seiten der Kommissionsmitglieder
angeregt, die künftigen Arbeitgeber der
Fachhochschulabsolventen in Wirtschaft und Industrie so
früh wie möglich über die Kenntnisse und Fähigkeiten von Absolventen der Bakkalaureatstudiengänge zu informieren.

Ludwig-Boltzmann-Institut

Positiv beurteilte die Kommission auch die
wissenschaftliche Arbeit des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Sozialwissenschaftliche Regionalforschung. Die Kommission
empfahl, das Institut mit seinen Forschungsschwerpunkten
auch nach dem Wegfall der Mittel durch die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft ab dem Jahr 2005 aufrecht zu
erhalten und speziell für die Förderung regionaler, also grenzüberschreitender Forschungsthemen auch im grenznahen
Ausland nach möglichen Fördergebern zu suchen.
(tm/dw,nvl)

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