Verkehrspolitik - Swoboda: Kritik an Vorbereitung auf EU-Erweiterung berechtigt

Wien (SK) "Die jetzt veröffentlichte Studie des deutschen Consulting-Unternehmens Droege & Comp., wonach viele österreichische Top-500-Unternehmen den Vorbereitungsstand der heimischen Infrastruktur auf die EU-Erweiterung kritisieren, untermauert leider das traurige Bild, welches die Verkehrspolitik der Bundesregierung im Moment abgibt." Hannes Swoboda, SPÖ-Europaabgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses, sieht sich mit der Studie daher in seiner eigenen Kritik bestätigt. ****

Wichtige Ausbauvorhaben in Österreichs Nachbarländer seien immer wieder verzögert und verschoben worden. "Es hat stets an einem Gesamtkonzept, an klaren Prioritäten und an einer nachvollziehbaren Linie gefehlt. Deshalb ist unser Verkehrsnetz nach wie vor bruchstückhaft. Von einer gezielten Vorbereitung auf die EU-Erweiterung kann jedenfalls keine Rede sein!"

Eindringlich fordert der Europaabgeordnete abschließend Österreichs Verkehrsminister Gorbach auf, ihn im EU-Rat bei den Bemühungen für die Eisenbahnverbindungen Prag-Linz und Graz-Maribor zu unterstützen. Swoboda: "Wir wollen in Brüssel erreichen, dass beide Projekte in die Liste der prioritären transeuropäischen Netze aufgenommen werden. Der Minister sollte hier im Interesse Österreichs auf EU-Ebene politisch aktiv werden!" (Schluss) wf/mp

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