Internationaler Frauentag: Achleitner fordert Chancengleichheit auch im Gesundheitswesen

Frauengesundheit erster Schwerpunkt der Freiheitlichen Frauen in diesem Jahr - SPÖ soll parteipolitische Brille ablegen und ehrliche Bestandsaufnahme zulassen

Wien, 2004-03-05 (fpd) - "Seit die Freiheitlichen in der Regierung sind, wurde bereits viel Positives auch für Frauen umgesetzt, wie das Kindergeld, die pensionsbegründende Anrechnung von Kindererziehungszeiten, die erst kürzlich beschlossenen Maßnahmen beim Opferschutz, die Regionalisierung der Gleichbehandlungsanwaltschaften oder Maßnahmen im Bildungsbereich. Auch die Abfertigung Neu oder die Steuerreformen nützen vielen Frauen. Aber wir sollten diesen Tag auch zum Anlaß nehmen, um Bereiche, die oft seit Jahrzehnten frauenpolitisch keine Beachtung fanden, in den Blickpunkt zu rücken. Mit unserer Enquete am Montag -"Frauen-gerecht: Gesundheit und Vorsorge" geben wir den Startschuß für den ersten frauenpolitischen Schwerpunkt der initiative Freiheitliche Frauen in diesem Jahr", erklärte iFF- Bundessprecherin Abg. Elke Achleitner. ****

"Die Medizin war bisher fast ausschließlich männerorientiert. Daß aber zwischen Frauen und Männern ein Unterschied in ihren gesundheitlichen Bedürfnissen, den gesundheitlichen Problemen, den typischen Erkrankungen und den Schutz- und Bewältigungsmechanismen besteht, dem muß endlich Rechnung getragen werden", fordert Achleitner. Schließlich hätten z.B. vor allem berufstätige Frauen eine wesentlich höhere Gesamtbelastung als Männer. Denn auf ihnen laste zusätzlich noch der Löwenanteil an Hausarbeit und Betreuungspflichten. "Die Einführung der Frauengesundheitsabteilung durch Minister Haupt war ein erster wesentlicher Schritt in die richtige Richtung, der leider von Ministerin Rauch-Kallat de facto wieder zurückgenommen wurde. Wir fordern deshalb die Wiedereinführung einer vollwertigen Frauengesundheitsabteilung. Denn Frauengesundheit muß auf allen Ebenen mehr in den Blickpunkt rücken und somit auch den Stellenwert im Gesundheitswesen bekommen, der ihr zusteht", so Achleitner.

Ein entsprechender Stellenwert für dieses Thema sei nämlich auch ein Beitrag zur Chancengleichheit, "und zwar kein unwesentlicher. Uns geht es einfach um eine faire Politik für Frauen: Chancengleichheit in der Familie, im Beruf, im Alter, in der Ausbildung und auch, wenn es um die Gesundheit geht", so Achleitner. "Krankjammern" allein, wie es die SPÖ betreibe, sei zuwenig. "Deshalb wäre es zumindest am Internationalen Frauentag an der Zeit, daß sich auch die SPÖ-Frauen aus ihrem "Schmollwinkerl" begeben, die parteipolitische Brille nur für einen Augenblick ablegen und eine ehrliche Bestandsaufnahme dessen, was bereits für Frauen Positives umgesetzt wurde und was es noch zu erreichen gilt, zulassen", so Achleitner abschließend. (Schluß)

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