Organisationsplan Universität Wien: Vorbild für andere Unis

Die verankerten Rechte der Studierenden sollen als Vorbild für andere Unis gelten

Wien (OTS) - Gestern wurde der neue Entwurf des Organisationsplans im Senat der Universität Wien beschlossen. Die von der AktionsGemeinschaft erreichten Verbesserungen sind von großer Bedeutung für die studentische Interessenvertretung. Die Studienprogrammleiter werden nun durch die Studienkonferenzen - die semiparitätisch aus Professoren und Studierenden zusammengesetzt sind - evaluiert.

Dazu Florian Liehr, Obmann der AktionsGemeinschaft uni.wien:"Wo gibt es denn Studienkonferenzen, die semiparitätisch zusammengesetzt sind? Ich glaube, dass der Organisationsplan der Uni Wien hier eine große Vorbildwirkung haben. Es hat sich gezeigt, dass Verhandlungen mehr Sinn haben, als Türen einzuschlagen".

Seit Ende November steht die AktionsGemeinschaft uni.wien in Verhandlungen mit dem Rektorat über den Organisationsplan, während die ÖH sämtliche Gespräche verweigerte. Die restliche Organisation bleibt gleich; Studienpläne werden weiterhin von Professoren und Studierenden der jeweiligen Studienrichtung erstellt und es wird auch Fakultätskonferenzen geben.

"Alles in allem ist der Organisationsplan sehr gut geworden. Dies ist aber nur der Initiative der Opposition zu verdanken - die ÖH hat nichts getan! Vielleicht sollten die Verantwortlichen der ÖH einmal daran denken, dass sie Studierendenvertreter und nicht Parteipolitiker sind!", so Liehr abschließend.

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Florian Liehr, Obmann der AktionsGemeinschaft uni.wien
Tel: 0676 950 9806
Florian.Liehr@gmx.at
http://www.uniwien.aktionsgemeinschaft.at

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