Kärntens Tiere atmen auf: Nur noch 2 Tage Haider

Die Kärntner SPÖ will ein Verbot der Käfighaltung von Hennen und ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Entwurf zum Bundestierschutzgesetz, wie
er derzeit vorliegt, bringt kein Ende der Tierquälerei in Österreich. „Weiterhin ist die Käfighaltung von Hennen erlaubt und es sind viele Lücken in den Paragraphen enthalten, die Tierquälereien kein Ende machen. Hinzu kommt, dass es wieder keine Tieranwaltschaft gibt“, kritisiert LAbg. Peter Kaiser das vorliegende Gesetz und sieht in vielen Bereichen eine massive Nivellierung zahlreicher Länderregelungen nach unten.

Wenn FPÖ und ÖVP sich auf Bundesebene um das Tierschutzgesetz streiten, dann zeigt das, dass es beiden nicht um die Sache geht. „ÖVP und FPÖ sollten sich endlich besinnen und an die Tiere denken, statt endlos herumzustreiten“, fordert Kaiser. Er verweist auf die katastrophale Situation in Kärnten, wo durch FPÖ und ÖVP gegen den massiven Widerstand der SPÖ das Verbot der Käfighaltung ab 1.1. 2004 kurz zuvor wieder aufgeweicht wurde – entgegen all den Ankündigungen. 2001 stimmten die Abgeordneten von SPÖ, FPÖ und ÖVP unisono für dieses Verbot, nur um die Käfighaltung im Dezember 2003 bis 2007 zu genehmigen. „Ich bin fassungslos wie mit den Tieren in Kärnten umgegangen wird“, protestiert Kaiser gegen die Vorgangsweise. Dieselben Abgeordneten, die die Käfighaltung als barbarisch abgelehnt haben waren nun plötzlich dafür. „Tierschutz muss parteiübergreifend sein. Was verstehen Tiere schon von Politik? Gemeinsam müssen wir uns dafür einsetzen, dass dem Leiden der Tiere ein Ende bereitet wird“, fordert Kaiser ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz mit höchsten Standards zum Wohle der Tiere.

Verbessert werden muss auch die Situation der Tiere in den Tierschutzheimen. „Das Tierschutzhaus platzt aus allen Nähten. So wird offenkundig, wie wichtig ein Neubau des Landestierschutzhauses ist“, setzt sich Kaiser für eine raschen Neubau ein, damit die Tiere nicht unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden müssen.

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