Kukacka: Steuerreform sichert Wirtschaftsstandort und verbessert Wettbewerbsfähigkeit der Österreichischen Industrie!

Betriebsbesuch bei oberösterreichischen Leitbetrieb "Trumph Maschinen" – „Factory of the Year“

Linz, 5. März 2004 (OTS) Die Bundesregierung habe durch die Steuerreform zum richtigen Zeitpunkt umfassende Maßnahmen gesetzt, um die österreichische Wirtschaft erfolgreich im Vergleich zu den Nachbarländern gut zu positionieren und den Wirtschaftsstandort Österreich langfristig attraktiver zu machen. Mit einer nominellen Senkung der Körperschaftssteuer von 35 auf 25%, sei dies geschehen, erklärte heute, Freitag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka im Rahmen eines Betriebsbesuches bei dem oberösterreichischen Lasertechnikunternehmen Trumph in Pasching. Der Betrieb weist ein Exportvolumen 95 Prozent auf, beschäftigt 200 Mitarbeiter und viel Zulieferer im Raum Pasching. Der Weltmarktführer im Bereich Lasertechnik betreibt auch ein Kompetenzzentrum für Umformtechnik und wurde daher 2003 mit dem Preis „Factory of the Year“ ausgezeichnet. Kukacka wies auf die neue Regelung bei der Gruppenbesteuerung hin, mit der Österreich sich als Headquaterstandort für international agierende Firmen verstärkt anbieten könnte. Impulse für die Forschung und Entwicklung tragen zusätzlich dazu bei, Österreich im Wirtschaftswettbewerb attraktiver zu gestalten, führte Kukacka aus. ****

Die Absenkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent, werde den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und die 11.000 Köst-Steuerpflichtige oberösterreichische Unternehmen (15 Prozent aller Unternehmen Österreichs) um rund 171 Millionen Euro jährlich entlasten, damit werde die Wirtschaft des Landes auch im Hinblick auf die Erweiterung massiv gestärkt. Dies werde ein deutlicher Standorts- und damit Wettbewerbsvorteil gegenüber Österreichs Hauptkonkurrenten Deutschland, Italien und der Schweiz darstellen. „Wir katapultieren uns durch diese Reform in die erste Liga Europas“, betonte der Staatssekretär.

„Österreich zählt zwar zu den reichsten Ländern der Welt. Wir müssen uns aber den neuen Herausforderung stellen und die Mentalität des Bewahrens aufgeben, um auch in Zukunft an der Weltspitze mithalten zu können. Wir wollen gerade im Bereich der Forschung und Entwicklung vom Mittelfeld in das Spitzenfeld aufschließen und wir wollen gleichzeitig die Abgabenquote in Österreich auf unter 43% senken“, so der Staatssekretär. Zusammen mit der Verlängerung der Investitionszuwachsprämie und der massiven der Erhöhung des Forschungsfreibetrag von 15 Prozent auf 25 Prozent bzw. - der Forschungsprämie von fünf Prozent auf acht Prozent (100 Millionen Euro) sowie der Gründung einer Nationalstiftung für Forschung und Entwicklung aus Mitteln bzw. Erträgen der OeNB und des ERP (125 Millionen Euro) wurden von der Regierung wichtige Maßnahmen gesetzt, damit auch die Zukunftsfähigkeit oberösterreichischer Leitbetriebe wie die Firma Trumph gesichert und verbessert werde, schloss Kukacka.

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