ÖAAB-AK-Fraktion strikt gegen arbeitnehmer- und umweltfeindliche Privatisierung des 65A

AK-Führung ist gefordert, ihre guten Beziehungen in die Chefetagen der Wiener Linien zu nützen, um diesen sozialpolitischen Unsinn zu verhindern

"Nicht gerade im Sinne der Kunden und schon gar nicht arbeitnehmerfreundlich gehen die Wiener Linien vor", so reagierten heute ÖVP-Nationalrätin und Wiener AK-Vorstandsmitglied Christine MAREK sowie ÖAAB-Landesgeschäftsführer Alfred HOCH auf Meldungen, wonach die Linie 65A privatisiert werden würde. Die Autobusse der Linie verkehren zwischen dem Favoritner Reumannplatz und der U6-Stadion Meidling.

Die Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" lehnt diese Vorgangsweise strikt ab. "Die "privatisierten" Mitarbeiter würden laut Auskunft deutlich schlechter entlohnt werden als bei den Wiener Linien", erzählt MAREK: "Solche Aktionen sind deutlich abzulehnen, da sie weder im Sinne der Mitarbeiter noch im Sinne der Kunden sind." So sollen dem Vernehmen nach alte gebrauchte Dieselbusse, die keinen Umweltstandards entsprechen, auf dieser Linie zum Einsatz kommen. "Das hat auch gravierende Nachteile für die Favoritner und Meidlinger Wohnbevölkerung", so MAREK.

HOCH hoffe, dass die Führung der AK-Wien ihre guten Beziehungen in die Chefetagen der Wiener Linien nützt, um diesen "sozialpolitischen Unsinn" noch verhindern zu können. "Wir werden weiter an diesem Thema festhalten und uns für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit aller Kraft einsetzen", versprachen die beiden ÖVP-Wahlkreispolitiker abschliessend.

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