Politiker-Check in Sachen Tierschutz

VIER PFOTEN: Die ÖVP der Länder Salzburg und Kärnten verweigert als einzige Partei Unterstützung

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Wahltag ist Zahltag" gaben Landespolitiker in Salzburg und Kärnten im VIER PFOTEN-Wahlamt öffentlich ihre Stimme für den Tierschutz ab. Einzig die ÖVP wollte in beiden Ländern die notwendigen Mindeststandards für ein modernes Bundestierschutzgesetz nicht mittragen und stellt weiterhin wirtschaftliche Interessen vor den Tierschutz.

Zwei Tage stellt die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN in den Ländern Salzburg und Kärnten den Tierschutz zur Wahl und fordert Landespolitiker auf, sich für ein richtungsweisendes Tierschutzgesetz auf Bundesebene einzusetzen. "Mit dieser Aktion wollen wir Politiker an ihren Taten messen und zeigen, wem der Tierschutz wirklich am Herzen liegt. Der derzeitige ÖVP-Gesetzesentwurf bedeutet nämlich eine massive Nivellierung bestehender Länderregelungen nach unten", erläutert VIER PFOTEN-Geschäftsführerin Dr. Silvia Wolf.

Mit ihrem "JA" auf den Tierschutz-Wahlzetteln unterstützen die Landespolitiker zentrale Forderungen der Tierschutzorganisationen wie u.a. das Verbot jeglicher Käfighaltung von Legehennen, das Verbot des Eingriffs an Nutztieren ohne Narkose oder tiergerechte Haltungsbedingungen für Masthühner und Mastschweine. "Nach den Landtagswahlen werden wir dann sehen, ob Wahlversprechen diesmal eingehalten werden. Insbesondere die FPÖ scheint sich nach letzten Aussagen ihres Tierschutzsprechers Klaus Wittauer mit der niedrigen ÖVP-Latte für den Tierschutz zufrieden zu geben", zeigt sich Kampagnenleiter Mag. Andreas Sax enttäuscht. Das Bekenntnis zum Tierschutz der Kärntner und Salzburger FPÖ wird VIER PFOTEN den verantwortlichen Politikern auf Bundesebene jedenfalls übermitteln.

Auf reges Interesse und eine hohe Wahlbeteiligung stößt die Tierschutz-Wahl sowohl in Kärnten als auch in Salzburg bei der Bevölkerung. Mit Bildern und konkreten Beispielen zeigten VIER PFOTEN auf, welche negativen Auswirkungen der aktuelle Entwurf des Bundestierschutzgesetzes auf einzelne Tierarten hat.

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