Kärntens Objektivierungsopfer atmen auf: Nur noch 2 Tage Haider!

Die Liste der Opfer der Freiheitlichen Personalpolitik in Kärnten ist eine lange.

Klagenfurt (SP-KTN) - Noch-Landeshauptmann Haider hat alle
Register gezogen, um Kärntnerinnen und Kärntner, die nicht ihm nicht in sein blaues Personalkonzept passen, loszuwerden. "Das einzige Wort, dass die Personalpolitik Jörg Haiders beschreibt ist Menschenhatz", urteilt SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl scharf und erklärt: "Die Kärntnerinnen und Kärntner können aufatmen, wenn Herr Haider nicht mehr Landeshauptmann ist".

Die Liste, die die Kärntner Sozialdemokraten unter dem Titel "Personalopfer Haiders" auf den Tisch legen ist lange. Dr. Gerhard Baumann, der von Haider als Leiter der Kulturabteilung in Frage gestellt worden war und daraufhin frühzeitig in Pension gehen musste, ist darauf ebenso zu finden, wie Dr. Götz Boyneburg-Dornkasch, der auf Antrag des Landtagspräsidenten DI Freunschlag in die Statistikabteilung versetzt wurde. "Ein dramatischer Fall ist der von Karl Dertschei. Dertschei wurde trotz hervorragender Arbeit diffamiert und in die Pension getrieben", erklärt Würschl.

Auch Dr. Josef Duller lernte die Weisungsfreudigkeit Haiders kennen und wurde als Aufsichtskommissär-Stv. der Kärntner Gebietskrankenkasse ersetzt. Herbert Gaggl wurde auf Weisung Haiders als Brauchtumsbeauftragter abgesetzt und durch Ing. Moser ersetzt. Christian Gamsler musste auf Auftrag Haiders als Landesjugendsekretär weichen. Der Gemeindevorstand von Maria Saal, Walter Kois wechselte dafür ohne Ausschreibung von der Olympia Gesellschaft als Geschäftsführer in die Kärnten Event GesmbH. Werner Krappinger wurde ohne Angabe von Gründen als Schulsportkoordinator abberufen und in die Abteilung 13 versetzt.

Vor zwei Jahren war der Vertragsbedienstete im Landessportsekretariat, Norbert Steiner, wegen angeblicher Ungereimtheiten bei der Abrechnung von Fördermitteln für den Landesradsportverband gekündigt worden. Zwei Verfahren wurden gegen den heute 59-Jährigen angestrengt. Die Staatsanwaltschaft stellte ihre Untersuchungen schon vor längerer Zeit ein. Steiner hat seine Kündigung beim Arbeits- und Sozialgericht angefochten und Recht bekommen. "Haider hat mit seinen Willkürakten engagierten, fleißigen und kompetenten Mitarbeitern ungeheuren Schaden zugefügt, sie alle werden am Sonntag bei der Abwahl Haiders als Landeshauptmann aufatmen", ist sich Würschl sicher.

Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Dr. Kurt Mölzer wurde ohne Ausschreibung und ohne Objektivierung zum Kulturbeauftragten und persönlichen Berater bestellt. DI Ubald Nassimbeni wurde von LHStv. Pfeifenberger trotz mehrmaliger Bestplatzierung bei den Ausschreibungen nicht zum Geschäftsführer der LIG bestellt. Dkfm. Ferdinand Posnik wurde von Noch-Landeshauptmann Haider, ohne Angabe von Gründen, als Geschäftsführer der Kärnten Werbung abgelöst. Dr. Viktor Putz wurde in Pension geschickt und nicht als Landtagsdirektor übernommen.

Univ. Prof. Dr. Arnulf Rohsmann wurde per Weisung des Landeshauptmannes von seiner Funktion als Leiter der Landesgalerie enthoben. SP-Kandidat Herwig Seiser wurde aufgrund seiner politischen Gesinnung auf Weisung des Landeshauptmannes aus der Kulturabteilung in die Statistikabteilung versetzt. "Auch bei Dr. Karl Schnabl wurde die Personenhatz fortgesetzt, der angesehene Mediziner grundlos beschuldigt und diskreditiert", zeigt sich Würschl empört. LHstv. Ing. Reichhold erstattete, wegen angeblich nicht korrekt abgerechneter Sportschecks des Landes Kärnten, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen Dr. Karl Schnabl. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Dr. Karl Schnabl eingestellt.

Auch Dr. Gernot Stickler wurde Opfer einer Haider-Weisung und musste als Aufsichtskommissär der Kärntner Gebietskrankenkasse dem Leiter des LH-Büros Dr. Dieter Platzer weichen. "Selbst im Konzerthaus stellte Noch-Landeshauptmann Haider seine willkürliche Personalpolitik unter Beweis", kritisiert der SP-Landesgeschäftsführer und erklärt: "Franz Widrich wurde ohne öffentliche Ausschreibung zum Direktor des Konzerthauses bestellt. Wir könnten diese Liste jetzt beliebig fortsetzen, aber ich denke mit diesen Beispielen ist die menschenverachtende und parteipolitisch-motivierte Personalpolitik Haiders bereits

enttarnt". (Schluss)

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