Universitäten Harvard und Stanford in Steyr

Workshop mit österreichischen Unternehmen

Steyr (OTS) - Die Europäischen Wissenschaftstage in Steyr beweisen auch 2004, dass sie zu den international gefragtesten TOP-Veranstaltungen für wirtschaftswissenschaftliche Fragen zählen. Wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer vom 11. bis 16. Juli die führenden und gefragtesten Ökonomen der weltbesten Universitäten bzw. Business Schools in Steyr eine Summer School für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler, einen Workshop für Unternehmer und öffentlich zugängliche Vorträge und Podiumsdiskussionen abhalten.

Unter der Leitung von George Baker (Harvard Business School) werden u.a. John Roberts (Harvard Business School) , Philippe Aghion (Department of Economics, Harvard University), Josh Lerner (Stanford Graduate School of Business) und Luigi Zingales (The University of Chicago Business School) eines der derzeit heißesten Themen der Wirtschaftswissenschaften näher bringen: Die Organisationsökonomie, die seit dem bahnbrechenden Artikel des späteren Nobelpreisträgers Ronald H. Coase "The Nature of the Firm", beeindruckend dazu beiträgt, nicht nur das Wesen eines Unternehmens zu verstehen, sondern auch die Interaktionen zwischen Firmen und Märkten zu beleuchten.

Die wichtigsten internationalen Trends im Wirtschaftsleben werden in Steyr auf wissenschaftlicher Basis analysiert und erklärt. Dabei sind Themen wie Eigentümerstrukturen, Führungsstil, Outsourcing, Mitarbeiteranreizsysteme oder Fusionen und Akquisitionen im Mittelpunkt des Interesses. Anhand praktischer Beispiele werden diese Fragestellungen untersucht. Beispielsweise anhand eines Unternehmens, das sich zu einem vertikalen Integrationsversuch entscheiden möchte (indem es z.B. einen seiner Zulieferer kauft) wird untersucht, ob es effizienter ist, das Zulieferunternehmen zu besitzen oder ob es sinnvoller ist, mit einem unabhängigen Zulieferer am Markt einen Vertrag abzuschließen. Vor ein paar Jahren hat etwa General Motors Delphi verkauft. Heute ist General Motors immer noch der wichtigste Kunde von Delphi. Spielt es eine Rolle, ob General Motors Delphi besitzt oder nicht? Was ist der Unterschied, wenn Autoradios von einem eigenständigen Unternehmen dazugekauft werden (unter Umständen mit einem langfristigen Vertrag) oder von der unternehmenseigenen Produktionsstätte hergestellt werden?

Ein weiteres Beispiel: seit einigen Jahren beschäftigen viele Firmen hauseigene Anwälte und minimieren somit ihre Abhängigkeit von externen Anwaltskanzleien. Warum? Ist es effizienter, diese Dienstleistungen so zu beanspruchen? Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass dies dem Trend zum "Outsourcing", welcher in vielen anderen Bereichen zu beobachten ist, deutlich widerspricht. Was sind also die Vor- und die Nachteile der jeweiligen Konstruktionen?

Auf diese Fragen werden bei den Europäischen Wissenschaftstagen 2004 von kompetentester Seite Antworten gegeben und die aktuellsten Forschungsergebnisse präsentiert.

Die Europäischen Wissenschaftstage

Die Europäischen Wissenschaftstage in Steyr (EWTS) wurden 1999 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dem Land Oberösterreich und der Stadt Steyr gegründet. Top-Wissenschaftler der internationalen Scientific Community, unter ihnen Nobelpreisträger und führende Professoren der renommiertesten Universitäten aus Europa und den USA erörtern im Rahmen einer einwöchigen Summer School, Workshops mit österreichischen Unternehmen und einer eintägigen Open Conference gesellschafts- und wirtschaftspolitisch aktuelle Fragen und präsentieren die neuesten Erkenntnisse ihrer Forschungen.

Die Europäischen Wissenschaftstage in Steyr gehören zwischenzeitlich zu den international anerkanntesten wissenschaftlichen Veranstaltungen. Wirtschaft und Gesellschaft profitieren in hohem Maße von den hier präsentierten Diskussionsbeiträgen.

http://www.ewts.at

Rückfragen & Kontakt:

Europäische Wissenschaftstage in Steyr
Dr. Alexandra Suess
a.suess@ewts.at
0664/422 46 73 oder

Ecker & Partner
Claudia Kraif
01/59932-45 DW
c.kraif@eup.at

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