Kräuter verlangt Schienenausbau im Großraum Graz

"Salzburg erhält für Stadtbahn 160 Mio Euro" - "Wo bleiben Schöggl und Nagl?"

Wien (SK) Im Zusammenhang mit soeben vom Verkehrsministerium zugesicherten 160 Millonen Euro für den Ausbau einer Stadtbahn in Salzburg versucht SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter den steirischen Verkehrslandesrat Leopold Schöggl und den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl aufzuwecken. Kräuter: "Aufwachen, meine Herren Schlafmützen. Wie kann es sein, dass die zweitgrößte Stadt Österreichs mit einem Bürgermeister aus der Kanzlerpartei ÖVP und einem Verkehrslandesrat als FPÖ-Parteikollegen des Vizekanzlers und Verkehrsministers über ein Orakeln über eine Verlängerung einer Straßenbahnlinie nicht hinauskommt?" ****

Kräuter fordert sofortiges und energisches Auftreten in Verkehrs- und Infrastrukturangelegenheiten dem Bund gegenüber: "So kann es nicht weitergehen. Es gibt keinen Grund, warum sich der dynamische Wirtschaftraum im Zentrum der Steiermark immer hinten anstellen müßte. Wo bleiben Initiativen der Wirtschaftkammer, der Industriellenvereinigung oder der Wirtschaftpolitik des Landes?"

Für den Vorsitzenden der SPÖ-Graz-Umgebung sei eine Schienenverbindung zum SFZ in Unterpremstätten mit allen Möglichkeiten des Auffangens eines wesentlichen Teiles der Grazer Verkehrsbelastung und damit auch eine "Freizeitschiene" an Sommertagen längst überfällig: "Weiters kann man es nur als ein Trauerspiel bezeichnen, dass eine Schienenverbindung zum Flughafen offensichtlich nicht einmal angedacht wird."

Abschließend bietet der SPÖ-Vorsitzende von Graz-Umgebung Kräuter dem ÖVP-Vorsitzenden von Graz, Nagl, einmal mehr seine Zusammenarbeit an:
"Seit Siegfried Nagl Bürgermeister ist, hat er es unter seiner Würde empfunden, auf die freundlichen Kooperationsangebote von meiner Seite auch nur zu antworten. Ich bin überzeugt, so haben sich die Grazer Wähler einen Bürgermeister, der weit über Stadt- und Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten sollte, nicht vorgestellt." (Schluss) ps/mm/mp

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