Kärntens Kulturschaffende atmen auf: Nur noch 2 Tage Haider!

Fünf Jahre war Haider für die Kultur in Kärnten verantwortlich: Er hatte eine Panne nach der anderen zu verantworten

Klagenfurt (SP-KTN) - Wie durch alle anderen Bereiche, für die Freiheitlichen die Verantwortung tragen, zieht sich durch den Kulturbereich eine Panne nach der anderen. "Die Kulturschaffenden in Kärnten haben es sich verdient, nicht nach ihrer Gesinnung, sondern nach ihrer Kunst beurteilt zu werden. Verlässliche Rahmenbedingungen und langfristige Subventionsverträge sind ein Muss, um die Kulturszene in Ruhe arbeiten zu lassen", will Ambrozy eine verantwortungsvolle Politik statt Freunderlwirtschaft. Vom Versuch des Aushungerns der Kulturinitiative Unikum bis hin zur Abwanderung des Gironcoli-Museums reiht sich Panne an Panne in Haiders Kulturreferat.

Einer der Höhepunkte Haiders Versagens als Kulturreferent war aber die Farce rund um die Bestellung und Abbestellung des neuen Kurzzeit-Kulturamtsleiters Walter Maria Stojan. "Zuerst als angeblicher Sieger des Objektivierungsverfahrens ermittelt, setzte Haider ihn kurzerhand nach einigen Tagen im Amt ab, weil Stojan sich als Haider-kritisch entpuppte", erinnert Ambrozy an die Geschehnisse des Jahres 2001, die Stojan zur Bühnen-Groteske "Mein Haider und ich" inspirierten. Dieses Stück wurde in Salzburg noch im selben Jahr uraufgeführt und erhielt erwartungsgemäß viel Applaus.

Seinen (Un-)Sinn für Kultur bewies Haider mit seiner Aussage über den Bachmann-Wettbewerb, den er als "steril und totgelaufen", bezeichnete. "Das war wohl der Gipfel von Haiders Kunstverständnis. Da findet in Klagenfurt alljährlich der größte und wichtigste Literaturwettbewerb statt und anstelle diesen zu fördern, zieht sich Haider und damit das Land Kärnten als Unterstützer des Wettlesens zurück", bezeichnet Ambrozy das Verhalten des Kulturreferenten als "schädlich" für Kärntens Kulturszene.

Die neverending Story in den vergangenen fünf Jahren Haider-Kultur war wohl das Hick-Hack um die Seebühne. "Was Haider anpackte ging daneben. Ob Falco oder Grease, die Ware von der Stange bewährte sich nicht. Trotzdem hatte Haider die erfolgreichen Stadttheater-Produktionen ausgebootet", kritisiert Ambrozy.

Ein weiterer Haider-Tiefschlag war seine Haltung bei der Abnahme der Lobisser-Fresken. Er ließ den Steuerzahler Millionen Schilling für die Abnahme der Fresken bezahlen, nur um sie dann öffentlich ein einem noch zu schaffenden Museum auszustellen. "Das zeigt wieder einmal den ewiggestrigen Geist der FPÖ und Haiders", erinnert Ambrozy daran, dass sich sogar die Tochter Lobissers, Burgi Breiter, gegen eine Abnahme und Ausstellung der Fresken aussprach.

All diese Beispiele zeigen nur eines: "Haider darf nicht mehr länger für den Kulturbereich zuständig sein. Im Sinne der Kärntner Kulturschaffenden", fordert Ambrozy eine rasche Wende. Deswegen ist es wichtig, am 7. März der blauen Kulturpolitik eine Absage zu erteilen. (Schluss)

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