Kärntens Wirtschaft atmet auf: Nur noch 2 Tage Haider

Am Sonntag läutet die SPÖ die Wende zu mehr Verlässlichkeit und Verantwortung in der Wirtschaftspolitik ein

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Liste der wirtschaftspolitischen Verfehlungen Haiders und seiner Regierungstruppe ist leider eine lange. "Man weiß gar nicht wo man anfangen soll: Bei dem schlechten Image, das Investoren vor Ansiedelungen abschreckt, oder bei den unqualifizierten Aussagen Haiders, das schon viele wichtige Wirtschaftsprojekte gefährdet hat", ist sich SP-Chef Peter Ambrozy sicher, dass Kärnten wieder eine Wirtschaftspolitik mit mehr Verantwortungsbewusstsein verdient hat. Es gehe nicht um eine Person, die sich ständig in das Rampenlicht rückt, sondern um 560.000 Kärntnerinnen und Kärntner. "Da fällt es mir recht leicht, den Schwerpunkt ganz klar auf die Menschen zu legen. Ihnen muss es gut gehen, nicht dem Herrn Landeshauptmann", will Ambrozy positive Akzente für die Bevölkerung setzen.

Die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen hat oberste Priorität. "Geht es den Menschen gut, profitiert das Land und wir schaffen es, mittelfristig ins Mittelfeld und langfristig an die Spitze im Bundesländervergleich", tritt Ambrozy mit seinem Team an, um Kärnten wieder aufzurichten. Kein Wunder, dass 28 Top-Manager der SPÖ mit Abstand die höchste Wirtschaftskompetenz attestieren, während der blaue Wirtschaftsreferent am letzten Platz rangiert. "Das ist ein Misstrauensvotum der Kärntner Wirtschaft. Die Unternehmer wollen keine Chaospolitik, sondern verlässliche Rahmenbedingungen ohne Störaktionen seitens der Politik", spielt Ambrozy auf die jüngste Attacke Haiders auf Kärntens Leitbetrieb Nummer Eins, Infineon, an.

Haider hat Kärnten die niedrigste Kaufkraft aller neun Bundesländer beschert. Die Arbeitslosigkeit ist immens hoch, vor allem bei den Jugendlichen und älteren Arbeitslosen. Doch statt etwas dagegen zu tun, etwa spezielle Fördermaßnahmen zu starten, jubelt Haider jeden Monatsanfang, wie toll die Arbeitsmarktlage in Kärnten aussieht. "Angesichts mehr als 24.000 arbeitsloser Kärntnerinnen und Kärntner, ein Schlag in deren Gesicht. Für uns zählt jeder einzelne Mensch", so Ambrozy. Er fragt sich, wieso in Kärnten die Einkommen unter Haider gesunken sind.

Statt Investitionen gab es von Haider nur Ankündigungen. "Etwa bei der Koralmbahn. Da feierte Haider mit seinen ständig wechselnden Infrastrukturministern mittlerweile den 4. Spatenstich, doch von den versprochenen Milliardeninvestitionen und der Schaffung von sagenhaften 40.000 Arbeitsplätzen ist noch nicht viel umgesetzt worden", deckt Ambrozy. Nicht nur deswegen braucht Kärnten einen Wechsel an der Spitze des Landes. Haiders Politik gefährdet Arbeitsplätze, die SPÖ schafft sie: "Das ist der Unterschied und deswegen wird Kärntens Wirtschaft in zwei Tagen aufatmen, nämlich dann, wenn Haider endgültig abgewählt wird", meint Ambrozy.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001