"Barbarella" - ORF blickt hinter die Kulissen

Doku zur Premiere im Raimund-Theater am Sonntag in ORF 2

Wien (OTS) - "Barbarella", das kultige Science-Fiction-Märchen aus den sechziger Jahren, kommt jetzt als bezauberndes Space-Musical auf die Bühne: Im Wiener Raimundtheater ist ab 11. März der österreichische Kino- und TV-Star Nina Proll (stand zuletzt für den ORF in der Erbschaftskomödie "Felice" vor der Kamera) in der Titelrolle zu bewundern. Anlässlich der Premiere präsentiert der ORF eine von Werner Horvath gestaltete 30-minütige Produktionsdoku:
"Barbarella" am Sonntag, dem 7. März, um 10.00 Uhr in ORF 2.

Jane Fonda wurde als Heldin des Films "Barbarella" in den sechziger Jahren zum Sexsymbol einer ganzen Generation. Der Kultstreifen markierte eine Epoche, in der Sex und Laszivität ganz ungehemmt Einzug in die Welt der Abenteuer-Comics Einzug hielt.

Große Fußstapfen also, in die Mastroianni-Preisträgerin Nina Proll ("Nordrand", "Komm süßer Tod") tritt. Der omnipräsente Jungstar hat erst kürzlich eine neue Platte veröffentlicht und Ende 2003 in nur 24 Drehtagen die ORF-Charakterkomödie "Felice" abgedreht (mit Gaby Dohm, Katja Weitzenböck, Simon Licht, Pierre Besson, Michael Niavarani und Schlagerlegende Freddy Quinn). Proll spielt in "Felice" (2004 im ORF zu sehen) eine junge Wienerin, die durch ein Erbe von einer kleinen Buchhändlerin zur Reedereibesitzerin avanciert. Regie führte Holger Barthel ("Der Wächter der Quelle") nach einem Drehbuch von Uli Brée. In "Barbarella" will Proll an Fondas darstellerischer Leistung in der legendären Verfilmung gemessen werden. Dabei will sie aus der Rolle trotzdem "etwas Eigenes machen", sagt sie.

Die Musik zu "Barbarella" ("eine musikalische Revolution", so Proll) stammt aus der Feder von Ex-Eurythmics-Hälfte Dave Stewart. Stewart, der gemeinsam mit Annie Lennox Achtziger-Jahre-Hits wie "Sweet Dreams" verfasst hat, liebt "Erotik, Kitsch-Science-Fiction und Musik. Alles ist in 'Barbarella'", sagt der Komponist. Regie führt Kim Duddy, die Choreografin etwa von "Joseph" und "Wake up". Für Nina Proll bedeutet der Ausflug ins Musicalfach vor allem physische Anstrengung: "Auf der Bühne spielt man mit dem ganzen Körper. Diese zwei Stunden im chronologischen Ablauf sind viel anstrengender als Filmdreharbeiten, machen aber auch viel mehr Spaß."

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