Kärnten: Bau des Neurorehabilitationszentrums in Hermagor endgültig gesichert

LHStv. Ambrozy setzt sich gegen Hauptverband durch - "Grünes Licht" für Ausbau Gailtalklinik

Klagenfurt (LPD) - Dem Bau des Neurorehabilitationszentrum der Gailtalklinik in Hermagor steht rechtlich nichts mehr im Wege. Bei der vom Land Kärnten, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft (KABEG) unterzeichneten und von der Landesregierung beschlossenen Vereinbarung handle es sich um einen verbindlichen und rechtsgütigen Vertrag, sagte heute, Freitag, Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides des Gesundheitsreferates.

Wie Ambrozy betonte, soll im Frühjahr 2004 mit dem Bau des Rehabilitations-Zentrums Süd begonnen werden. Die Gailtalklinik werde im Zuge diese Ausbaues um 64 Betten auf insgesamt 148 für stationäre Patienten erweitert. Der Mitarbeiterstand des Krankenhauses erhöht sich damit um rund 80 auf insgesamt 226. Für Ambrozy ist die Verwirklichung des 16-Millionen-Euro-Projektes ein enormer wirtschaftlicher Impuls für die Region und ein Meilenstein für die medizinische Versorgung in Kärnten.

Die Gailtal-Klinik in Hermagor sei Kärntens Kompetenz-Zentrum für neurologische Rehabilitation und habe über die Grenzen des Bundeslandes hinaus einen ausgezeichneten Ruf, so Ambrozy. Der Bedarf an Therapieplätzen in der Neurorehabilitation steige ständig. Durch die demografische Entwicklung und das steigende durchschnittliche Lebensalter der Bevölkerung sowie einer Zunahme der Schlaganfallpatienten werde diese medizinische Sparte immer wichtiger, hob Ambrozy die Bedeutung der Einrichtung hervor. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001