Wiener Grüne begrüßen die angekündigte AnrainerInnenbefragung über Volksgarage Schützpark

Umweltsprecher Maresch: "Hoffentlich kann sich Bezirksvorsteherin Kalchbrenner durchsetzen"

Wien (Grüne) - Erfreut zeigen sich die Wiener Grünen über die Ankündigun der Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner, eine AnrainerInnenbefragung über das Projekt Volksgarage im Schützpark durchzuführen. "Dies ist eine mutige Entscheidung der Bezirksvorsteherin", sagt der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Labg. Rüdiger Maresch über die Entscheidung: "Bisher wurde unser Vorschlag, die direkt Betroffenen über die Volksgaragen-Projekte zu befragen von den diversen Bezirksvorstehern mit fadenscheinigen Argumenten immer abgelehnt. Wir erwarten uns nach dieser Entscheidung von Bezirksvorsteherin Kalchbrenner auch bei anderen strittigen Volksgaragen-Projekten wie dem Manès-Sperber-Park, dem Bacherpark, der Auhofstraße und dem Karl Seitz-Platz eine Befragung der AnrainerInnen."

Kritik am geplanten Garagenbau im Schützpark übt auch der stv. Klubobmann der Penzinger Grünen, Wolfgang Krisch. Der Garagenbau zerstöre im dichtest verbauten Wohngebiet wertvolle Grünoasen und die weit und breit einzigen Spielflächen für Kinder und Jugendliche für eine lange Zeit. Krisch: "Volksgaragen bringen keinerlei Verkehrsentlastungen mit sich und verbessern lediglich die Parkplatzsituation für PendlerInnen. Bereits jetzt dient die Gegend um den Schützpark den PendlerInnen quasi als kostenlose Park & Ride-Anlage. Will man die Parkplatzsituation für die BewohnerInnen in diesem Gebiet tatsächlich entspannen, so müßte man eine Parkraumbewirtschaftung einführen. Eine Volksgarage hilft in diesem Zusammenhang überhaupt nichts".

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