Warmuth: Forderung nach Frauen-Gesundheitsoffensive und familienfreundlicher Arbeitswelt

Anlässlich des Internationalen Frauentages stellte FPÖ-Frauensprecherin Forderungen an Sozialpartner und Bundesregierung

Klagenfurt, 2004-03-05 (fpd) "Ich freue mich, dass Landeshauptmann Haider durch Kindergeld und Familienförderung seit 1999 ganze 166 Mio. Euro zur Verfügung stellte, was mehr Lebensqualität durch finanzielle Hilfestellung für die Frauen Kärntens bedeutet", verweist die FPÖ-Frauensprecherin Wilma Warmuth, anlässlich des bevorstehenden Frauentages.

Kritische Feststellungen gegenüber den Sozialpartnern trifft Warmuth in Hinblick auf die Lohnunterschiede zwischen Männer und Frauen:
Diese seien seit Jahren um durchschnittlich ein Drittel höher zugunsten der Männer. Daher bestehe eklatanter Handlungsbedarf bei den Verhandlungen der Kollektivverträge, so die Sozialpartner seit langem säumig seien.

Zudem wiederholt Warmuth die Forderung von 1000 Euro Mindestlohn im Monat für die Bereiche Handel, Tourismus und Dienstleistungen, wobei für die Berufsgruppen auch eine akzeptable Regelung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldanspruches noch ausständig sei.

Um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können, müsse auch die Wirtschaftskammer den langjährigen Bewerb für "frauen- und familienfreundliche Arbeitswelt" intensivieren und für die Unternehmen Anreize schaffen, damit den berufstätigen Eltern flexible Arbeitszeiten und betriebsinterne Kinderbetreuung zur Verfügung gestellt werden können.

Positiv registriert Warmuth auch die Leistungen von Landeshauptmann Jörg Haider betreffend die Erweitung der Ladenöffnungszeiten in Kärnten. Der Landeshauptmann verwahrte sich dagegen, die im Handel beschäftigten Frauen in Hinblick auf ihre Familienbetreuungspflichten einer Erweiterung der Ladenöffnungszeiten von 66 auf 72 Stunden auszusetzen. Zudem wurden seitens des Landeshauptmannes Berufswiedereinstiegsprogramme wie "Businessfrauencenter in Klagenfurt", "Ausbildung zur Altenfachbetreuerin" und "Umschulungsmaßnahmen im Rahmen des territorialen Beschäftigungspaktes" zugunsten der Frauen umgesetzt.

Besorgt zeigt sich die FPÖ-Frauensprecherin Wilma Warmuth in Bezug auf die Frauengesundheit. Neben Burning-Out-Syndromen und Mobbyingattacken seien bei den Frauen Krankheiten wie Depressionen und Herzinfarkte aus Gründen der Mehrfachbelastung im Vormarsch. Daher fordert Warmuth von der Bundesregierung eine Offensive eines frauengerechten Gesundheits- und Vorsorgepaketes für alle Kärntner Bezirke.

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